Wirtschaft : Kirch wehrt sich vor Gericht gegen Springer

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München (dpa). Der Medienunternehmer Leo Kirch wehrt sich vor Gericht gegen eine Einstweilige Verfügung, mit der der Axel Springer Verlag den Verkauf von 40 Prozent seiner Aktien blockieren will. Am Donnerstag legte Kirch beim Landgericht München Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung ein, die Springer zwei Tage zuvor gegen Kirch erwirkt hatte. Nun muss das Gericht in einer mündlichen Verhandlung entscheiden, ob diese Bestand hat, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag in München. Ein Termin stehe noch nicht fest. Kirch hatte seit Wochen mit dem Zeitungskonzern WAZ über seine 40-prozentige Beteiligung am Springer-Verlag verhandelt. Springer will den Verkauf an die WAZ verhindern. Unterdessen meldet die „FAZ“, eine der Eigentümer-Familien der WAZ-Mediengruppe, der Schubries-Stamm, habe sich gegen den Einstieg des Konzerns bei Springer ausgesprochen.

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