Wirtschaft : Klage gegen Lichtblick

Bremen - Der Ökostromanbieter Lichtblick soll sich bei der Telefonwerbung unerlaubter Methoden bedient haben: Das jedenfalls behauptet die Verbraucherzentrale Bremen und hat das Hamburger Unternehmen verklagt. Mehrfach seien Verbraucher angerufen worden, um sie unter dem Deckmantel einer Energieberatung als neue Kunden zu gewinnen. Teilweise hätten sich die Anrufer sogar als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale ausgegeben, behauptete die Einrichtung. Nach einer ersten Abmahnung habe Lichtblick zwar Verstöße eines Vertriebspartners zugegeben, aber keine mit Strafandrohung versehene Unterlassungserklärung abgegeben.

Ein Firmensprecher bestätigte, dass ein Vertriebspartner „nicht mit ordentlichen Mitteln“ gearbeitet habe und ihm deshalb gekündigt worden sei. Alle Daten der angerufenen Personen seien aus der Lichtblick-Datenbank gelöscht worden. Dass diese Art Kundenwerbung nicht dem Stil des Hauses entspreche, habe man der Verbraucherzentrale bereits mitgeteilt. stg

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