Wirtschaft : Kleinanleger fühlen sich benachteiligt Kritik an Unternehmenskontrolle

-

(dpa). Durch die geplanten Änderungen bei der Unternehmenskontrolle befürchten Aktionärsschützer eine erhebliche Einschränkung der Rechte von Anlegern. „Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist schädlich für die Kleinaktionäre“, sagte Harald Petersen, Vorstandsmitglied der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), am Dienstag in Frankfurt (Main). Der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Förderung der Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) verfehle sein Ziel. Statt die Rechte der Anleger zu stärken, schränke der Entwurf sie weiter ein.

In dem Gesetzesentwurf der Regierung geht es um die Haftung des Vorstandes und des Aufsichtsrates in einem Unternehmen sowie um die Möglichkeit von Anfechtungsklagen gegen Beschlüsse der Hauptversammlung. Die SdK kritisiert vor allem die Regelung zur Haftung des Vorstandes. Nach dem UMAG soll der Vorstand nur bei einer grob fahrlässigen Handlung zur Verantwortung gezogen werden – und nicht, wie bisher, bei einfacher Fahrlässigkeit.

0 Kommentare

Neuester Kommentar