Kleines Absatzplus : BMW verkauft mehr in Berlin

BMW hat im vergangenen Jahr in Berlin 8100 neue und gebrauchte Autos verkauft – 23 mehr als im Jahr zuvor. Der Autohersteller wertet das kleine Plus (0,3 Prozent) dennoch als Erfolg.

Berlin - „Die Richtung stimmt“, sagte BMW-Niederlassungsleiter Hans-Reiner Schröder am Mittwoch in Berlin. Angesichts von Abwrackprämie und Wirtschaftskrise habe sich der Hersteller 2009 gut geschlagen. Die Prämie habe BMW kaum geholfen. Nur 5,7 Prozent der Verkäufe seien mit der Abwrackprämie abgewickelt worden.

Für 2010 sei er „verhalten optimistisch, dass wir wieder bessere Zahlen schreiben“, sagte Schröder. Obwohl der Umsatz 2009 um fünf Prozent auf knapp 227 Millionen Euro gesunken sei, habe man das Betriebsergebnis stabil und positiv halten können. Details nennt BMW nicht. Der Autokonzern beschäftigt in der Niederlassung rund 500 Mitarbeiter.

Sie verkauften 2009 insgesamt 3433 Neuwagen der Marke BMW (minus 5,3 Prozent), 725 neue Minis (plus 1,7 Prozent) und 3942 Gebrauchte (plus 6,9 Prozent). Einige Großkunden habe man verloren, räumte Schröder ein. 2010 hofft BMW auf die Rückkehr der Firmenkunden. „Wir spüren zunehmend Nachfrage im Flottengeschäft“, sagte Alexander Bilgeri, Sprecher von BMW Deutschland. Mit dem neuen 5er oder dem Mini Crossover Countryman hofft BMW, auch neue Privatkunden zu gewinnen. Im Spandauer Motorradwerk, wo alle Zweiräder von BMW produziert werden, sind rund 2000 Mitarbeiter beschäftigt. 2009 verkauften die Münchener 340 Motorräder in Berlin, vier Prozent weniger als 2008.

BMW steht als neuer Hauptsponsor der 60. Berlinale 2009 im Rampenlicht. Niederlassungsleiter Schröder übergab am Mittwoch deshalb Berlinale-Chef Dieter Kosslick einen Dienstwagen zur Probe: den BMW Active-Hybrid 7. Kosslick versicherte, er sei als langjähriger Fahrer eines „calypsoroten BMW Touring“ ein Freund der Marke. mot

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