Wirtschaft : Kleines Lexikon der Düfte

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(oder Extrait) ist mit einem Duftstoffanteil von 15 bis 30 Prozent, manchmal auch mehr, das konzentrierteste und wertvollste Parfumprodukt.

ParfumÖl (oder -Creme) enthält statt Alkohol eine ölige oder wachsig-cremige Grundlage zur Aufnahme des Duftstoffs.

Eau de Toilette ist die stärkere, intensivere Version eines Duftwassers. Der Duftstoffanteil beträgt bis zu zwölf Prozent.

Eau de Parfum (oder Parfum de Toilette) ist in der Duftintensität eine Mischung aus Eau de Toilette und Parfum.

Eau de Cologne ist ursprünglich die französische Bezeichnung für Kölnisch Wasser. Heut e steht sie ganz allgemein für ein leichtes Duftwasser mit einer Duftstoffkonzentration von drei bis acht Prozent.

Kopfnote: Der erste Duft, den man beim Öffnen des Flakons und beim Auftragen des Parfums auf die Haut wahrnimmt. Er soll Interesse wecken. Leicht flüchtige Riechstoffe bestimmen die Kopfnote.

Herznote: Der zweite Dufteindruck, den man nach Abklingen der Kopfnote hat. Er wird vorwiegend von blumigen, würzigen oder holzigen Komponenten geprägt, er bildet das Herzstück des Parfums.

Fond (oder Basisnote): Der dritte und letzte Teil, den man von einem Parfum wahrnimmt. Der Fond enthält lang haftende Bestandteile wie Hölzer. In schweren Parfums (Chypre und orientalischen Noten) ist die Basisnote so stark betont, dass sie schon beim ersten Öffnen des Flakons dominiert. pet

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