KLEINGÄRTEN IN BERLIN : Historisch gewachsen

Kleingärten spielten in Berlin schon immer eine besondere Rolle: Nach dem zweiten Weltkrieg boten die kleinen Lauben vielen Wohnungslosen in der zerstörten Stadt Obdach. In den

Gärten konnten sich

die Menschen dazu selbst versorgen,

Lebensmittel waren Mangelware. Mit dem Bau der Mauer wurde Westberlin zur Inselstadt – Ausflüge ins Umland waren den

Bürgern mit einem Mal verwehrt. Also bemühte sich die Stadt, ihren Bewohnern neue Räume zur Naherholung innerhalb der Stadtgrenzen zu schaffen. Viele Kleingartenkolonien wurden in dieser Zeit gegründet.

Heute zählt der Süden der Stadt die meisten Anlagen. Am begehrtesten sind wegen ihrer Wassernähe Grundstücke im

Bezirk Treptow-Köpenick und Parzellen in Wilmersdorf. mch

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