Wirtschaft : Koalition in Berlin: Rot-rot will Bankkonzern verkaufen

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Zum Thema Online Spezial: Rot-Rot in Berlin
Kurzporträt: Der neue Senat Die rot-rote Koalition in der Bundeshauptstadt Berlin hält am Verkauf ihrer Anteile an der Bankgesellschaft Berlin fest. Das sagte eine Sprecherin der Berliner Finanzverwaltung dieser Zeitung am Mittwoch. Die dazu notwendigen Gespräche mit Investoren dauerten unvermindert an, sagte sie. Wann es zu einer Veräußerung komme, hänge allerdings davon ab, ob die Investoren dem Konzern eine gute Marktposition bieten, wann die Bedingungen für die Arbeitnehmer und den Landeshaushalt am geeignetsten erscheinen. Im Umfeld der Regierungsbildung war es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Spekulationen gekommen, ob sich der neue Senat überhaupt von den Anteilen trennen wollte. Entsprechende Berichte "dementieren wir ganz klar", sagte die Finanzverwaltungs-Sprecherin. Es würden derzeit mit vier Interessenten "konstruktive" Gespräche geführt. Am kommenden Dienstag muss der Aufsichtsrat der Bankgesellschaft den Restrukturierungsplan des Vorstandes billigen, der danach der Brüsseler EU-Kommission zur Billigung zugeleitet wird. Dies ist eine Bedingung der Kommission für die Genehmigung der Rettungshilfen des Landes Berlin für den Bankkonzern.

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