Wirtschaft : Koflers Achterbahn

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Als die Premiere-Aktie am Donnerstagmorgen um 30 Prozent nach oben sprang, dürften viele Aktionäre aufgeatmet haben. Heftige Kursbewegungen und überraschende Nachrichten aus dem TV-Unternehmen sind sie gewohnt. Als sich Premiere-Chef Georg Kofler im Dezember 2005 verzockte und die Fernsehübertragungsrechte für die Fußball- Bundesliga an Arena verlor, brach die Aktie um rund 50 Prozent ein. Auch in den Monaten danach ging es bergab, denn die Zukunft des Abo-Senders war mehr als ungewiss. Erst das Bündnis mit der Deutschen Telekom, das im Mai 2006 geschlossen wurde, machte Kofler und seinen Anteilseignern wieder Hoffnung. Premiere übernimmt die Produktion der Bundesliga-Sendungen für den Telekomkonzern, der sich die Übertragungsrechte für das Internet gesichert hatte. Mit der jetzt vereinbarten Zusammenarbeit mit Arena hat sich Premiere in den deutschen Wohnzimmern zurückgemeldet. mot

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