Wirtschaft : Kompetenzzentrum Wasser

Im Abschnitt "Grundlagen der Teilprivatisierung" des Vertrags verpflichten sich die privaten Investoren dazu, "Berlin zu einem internationalen Kompetenzzentrum für Wasser- und Abwassermanagement auszubauen, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue Arbeitsplätze im Land Berlin zu schaffen". Das Kompetenzzentrum soll auf Basis der bisherigen Überlegungen des Landes innerhalb der BWB-Gruppe aufgebaut werden. Doch sind diese Überlegungen schon weit fortgeschritten. Zwar verweisen die BWB darauf, dass das Europäische Wasserinstitut als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung noch gar nicht gegründet sei. Aber noch vor der Teilprivatisierung ermächtigte der alte Aufsichtsrat den Vorstand, eine solche Gesellschaft zu gründen und mit einem Stammkapital von 100 000 Euro auszustatten. Auch der Name des Gründungspräsidenten stand schon lange fest - für diesen Posten ist, zurzeit auf ehrenamtlicher Basis, der Wittener Professor Karl-Ulrich Rudolph vorgesehen. Dabei ist noch gar nicht klar, welche Rolle das Institut im Kompetenzzentrum überhaupt spielen soll - und wie groß das Einverständnis der privaten Investoren mit den alten Plänen ist.

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