Wirtschaft : Konjunktur: Bundesregierung hält an Wachstumsprognose fest

Die Bundesregierung hält im Gegensatz zu Italien an ihrer Wachstumsprognose für das Jahr 2001 fest. "Eine Korrektur ist nicht in Sicht", sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Montag auf Anfrage. Es bleibe bei der bisherige Prognose eines Wirtschaftswachstums von rund zweidreiviertel Prozent, die nach früheren Angaben von Finanzminister Hans Eichel (SPD) eine Bandbreite von gut 2,6 bis knapp 2,9 Prozent abdeckt. Italien hatte am Wochenende angekündigt, seine Wachstumsprognose leicht auf 2,6 bis 2,7 Prozent nach bislang 2,9 Prozent zurückzunehmen. Auch in Frankreich erwarten Experten, dass die Regierung ihre Schätzung für das Wirtschaftswachstum 2001 von derzeit 3,3 Prozent auf etwa 2,9 Prozent zurücknimmt. Frankreichs Finanzminister Laurent hatte schon mehrfach erklärt, das Wachstum seines Landes könnte bei drei Prozent liegen. Dagegen hatte Eichel gesagt, er sehe bei den Wachstumsaussichten in Deutschland trotz diverser Risiken bislang keinen klaren Trend nach unten.

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