Wirtschaft : Konjunktur: HWWA-Institut erwartet geringeres Wachstum

Die Konjunktur-Prognosen werden immer düsterer. Jetzt hat auch das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA) seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,7 auf 1,1 Prozent reduziert. Verantwortlich dafür seien Änderungen bei der Datenbasis und die ungünstige Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr und Sommer, hieß es in einer Mitteilung des HWWA. Gleichwohl werde es nicht zu einer Rezession kommen. Die Forscher rechnen nach wie vor damit, dass sich das Konjunkturklima zum Jahresende wieder aufhellt. Andere Institute hatten ihre Prognosen bereits korrigiert. "Als Folge der Konjunkturflaute wird sich der Abbau der Arbeitslosigkeit weiter hinauszögern", schreiben die Experten. Die Zahl der Arbeitslosen werde im Durchschnitt der Jahre 2001 und 2002 über der von der Bundesregierung angestrebten Marke von 3,5 Millionen liegen.

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