Wirtschaft : Konjunktur: Schröder lehnt staatliche Hilfen ab

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat bei einem Treffen mit den Vorstandschefs deutscher Großunternehmen staatliche Konjunkturhilfen abgelehnt. Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye sagte, der Kanzler habe bei einer Begegnung mit den Topmanagern klar gemacht, dass er von "Strohfeuer-Programmen" nichts halte. Schröder habe dies bei jedem seiner öffentlichen Auftritte deutlich gemacht. Unterstützung erhielt der Kanzler dabei von Wirtschaftsforschern und den Gewerkschaften. Das "Handelsblatt" zitierte den Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Rolf Breuer, der sich für ein Programm zur Stützung der Konjunktur ausgesprochen habe. "Sondersituationen wie diese erfordern ausnahmsweise Sondermaßnahmen." Gegen staatliche Ausgabenprogramme hatte sich zuvor der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, gewandt.

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