Wirtschaft : Konzernergebnis stieg kräftig an - Pisten Bully läuft gut in den USA

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG, Senden, hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 1999/2000 (bis 31. Dezember) das Konzernergebnis unter Abzug von Anteilen Dritter von 3,1 Millionen Mark 1998/99 auf 18,5 Millionen DM gesteigert (rund 36,2 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse seien im Vergleichszeitraum um 20 Prozent auf 189,9 Millionen Mark gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag am Firmensitz in Senden mit. Diese erfreuliche Steigerung resultiere insbesondere aus der gegenüber früheren Jahren deutlichen Vorverlagerung der Geschäftstätigkeit. Das operative Betriebsergebnis sei auf 26,6 Millionen Mark gewachsen nach 11,9 Millionen Mark in 1998/99. Die Gesamtleistung legte den Angaben zufolge um rund elf Prozent auf 190,5 Millionen Mark zu. Der Rohertrag stiegt um rund 13 Prozent auf 78,3 Millionen Mark. Auch im vierten Quartal erwartet das Unternehmen, das sich selbst als Weltmarktführer bei Pisten- und Loipenfahrzeugen bezeichnet, wegen später Kaufentscheidungen seiner Kunden hohe Umsätze. Die Ergebnisse hingen auch von der Entwicklung des Service- und Ersatzteilgeschäfts ab. Dieses werde wesentlich vom Winterverlauf in Europa und Nordamerika beeinflusst. Für das gesamte Geschäftsjahr werde ein höherer Konzernumsatz als im Vorjahr erwartet, hieß es. Das Konzernergebnis werde sich auf "mindestens" elf Millionen Mark belaufen nach 3,2 Millionen Mark 1998/99, hieß es weiter.

Rund 70 Prozent zum Gesamtumsatz habe die neue Fahrzeuggeneration des Pisten Bully beigetragen, hieß es weiter. Insbesondere in den Vereinigten Staaten und Skandinavien sei diese Maschine "sehr gut" aufgenommen worden. In den USA sei es gelungen, in ein neues Marktsegment - die Präparierung der dort sehr populären Snow-Mobile-Trails - einzudringen. Der Umsatz an Strandreinigungsgeräten sei um 15 Prozent gestiegen. Bei Sonder- und Gebrauchtfahrzeugen legte der Umsatz den Angaben zufolge um 50 Prozent zu.

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