Kooperation : Wall beteiligt sich an Berliner Designbüro

Die Wall AG arbeitet ab sofort mit den Industriedesignern Anja Götz und Christoph Fleckenstein zusammen. Herauskommen sollen aufsehenerregende neue Stadtmöbel.

Wall
Schön und funktional. Wall und Iondesign gestalten öffentliche Toiletten. -Foto: promo

Berlin - Die Blumenkübel am Kudamm würde die Berliner Wall AG künftig gerne umgestalten – gemeinsam mit dem Architektur- und Designbüro Iondesign. Ab sofort ist Wall, Spezialist für Außenwerbung und Stadtmöblierung, mit 30 Prozent an der Firma der beiden Industriedesigner Anja Götz und Christoph Fleckenstein beteiligt.

Wie hoch die finanzielle Beteiligung genau ist, verrieten die Beteiligten nicht. Dafür sprachen sie am Dienstag, bei der Vorstellung ihrer neuen Allianz, von den vielen Ideen für Stadtmöbel, die sie künftig gerne verwirklichen wollen. Von neuen Straßenlaternen Unter den Linden oder besseren öffentlichen Toiletten vor dem Olympiastadion.

„Wir wollen Iondesign weiterentwickeln“, sagte Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender von Wall. Das Büro mit zur Zeit etwa sechs Mitarbeitern solle „zum führenden Designbüro in Deutschland“ werden und Wall helfen, neue Produkte zu entwickeln. „Momentan kann man aus Berlin Trends setzen“, sagte Wall. Designer Christoph Fleckenstein betonte, Wall sei ein „Partner, der unsere Arbeit zu schätzen weiß“.

Gerade weil Produkte aus ihrem Büro immer auch praktisch und sehr gebrauchsorientiert seien, interessiere sie die Zusammenarbeit mit Stadtgestaltern besonders, sagten Götz und Fleckenstein. Die Designer entwickelten zum Beispiel eine Kunststoffvariante der roten Kraft-Ketchup-Flaschen und Gehörschutz für Bauarbeiter.

Mit ihrer Allianz festigen Iondesign und Wall eine lange bestehende Zusammenarbeit. Das Designbüro, 1993 in Berlin gegründet, entwirft schon seit rund zehn Jahren Werbetafeln und Stadtmöbel für Wall. Ein gemeinsames Projekt sind etwa die neu gestalteten Toilettenanlagen am Breitscheid- und Alexanderplatz oder die multimedialen Bluespot Terminals, an denen Touristen Informationen über Berlin erhalten. tja

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