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Kosten der Bankenrettung : 34 bis 52 Milliarden Euro vom Steuerzahler

11.09.2013 18:35 Uhr

Noch steht die endgültige Summe nicht fest, aber es gibt verlässliche Annäherungswerte: Der Bankenrettungsfonds Soffin hat bislang Verluste von 21,5 Milliarden Euro angehäuft, für die Pleite der Mittelstandsbank IKB musste die Staatsbank KfW zehn Milliarden Euro auf den Tisch legen. Dazu addieren sich die Kosten für die Pleite der WestLB und die Schieflagen diverser Landesbanken. Der Münchener Finanzprofessor Christoph Kaserer schätzt die Kosten, die Steuerzahler tragen müssen, auf

34 bis 52 Milliarden Euro.

Da ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, dass Soffin 2012 580 Millionen Euro Gewinn melden konnte, mittlerweile nur noch fünf Instituten unter die Arme greifen muss und die Commerzbank Kapitalhilfen in Höhe von 13,1 Milliarden Euro zurückgezahlt hat.

Größter „Kunde“ der Bankenretter ist jetzt die Hypo Real Estate, die weiter mit 9,8 Milliarden Euro gestützt wird. Bei der Commerzbank sind es in Form von Aktien noch 5,1 Milliarden. Daneben gewährt Soffin dem WestLB-Nachfolger Portigon zwei Milliarden Euro und der Wiesbadener Areal Bank 300 Millionen Euro. Außerdem beansprucht die Düsseldorfer Hypothekenbank Garantien in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Insgesamt belaufen sich Garantien und Kapitalhilfen auf 18,3 Milliarden Euro. Zu den Hilfen des Soffin kommen die Abwicklungs- und Stützungsmaßnahmen der Länder und Sparkassenverbände für die Landesbanken, die letztlich auch den Steuerzahler auf der Ebene der Länder und Kommunen belasten. Allein für die Abwicklung der WestLB könnten sich die Kosten für die öffentliche Hand auf 18 Milliarden Euro belaufen. Belastungen für den Fiskus könnten sich auch noch aus kritischen bis maroden Krediten der Banken für Schiffsfinanzierungen im Volumen von 100 Milliarden ergeben, wobei die größten Batzen Ende 2012 mit mehr als 28 Milliarden Euro bei der HSH Nordbank, mit 18 Milliarden Euro bei der NordLB und mit 19 Milliarden Euro bei der Commerzbank in den Büchern stehen. ro

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