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Wirtschaft : Kraftwerk Lippendorf: "Veag-Anteile rasch verkaufen"

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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat einen schnellen Eigentümerwechsel beim ostdeutschen Energieversorger Veag gefordert. Die neuen Aktionäre müssten aber alle Rechte und Pflichten übernehmen, die die bisherigen Eigentümer eingegangen seien, sagte er bei der Inbetriebnahme des neuen Veag-Braunkohlekfraftwerks Lippendorf. Veag-Vorstandschef Jürgen Stotz forderte ebenfalls einen "schnellen und fairen" Eigentümerwechsel.

Von den neuen Aktionären forderte Stotz, sie sollten gemeinsam mit der Veag ein gemeinsames unternehmerisches Konzept verfolgen. Die Veag müsse als wettbewerbsfähige vierte Kraft dem Markt erhalten bleiben. Außerdem sprach sich Stotz für eine sichere Zukunft für die modernisierte Braunkohle-Verstromung in Ostdeutschland aus.

Wie Stotz weiter sagte, müssten die neuen Aktionäre kapitalkräftig sein, über eigenes Know-How verfügen und einen eigenen Auftritt im Stromhandel haben, sagte Stotz weiter. Ausländische Interessenten - auch transatlantische - seien genauso willkommen wie inländische. Indirekt erteilte Stotz dem Angebot der Stadtwerke von Chemnitz, Halle und Leipzig, Anteile der Veag zu übernehmen, eine Absage. Er wertete dies als "Geklimper" im Vorfeld der Verkaufsverhandlungen. Diese müssten fair und schnell geführt werden. Die Alt-Aktionäre müssten ihre Abnahmeverpflichtung für Braunkohlestrom einhalten.

Auch Bundeskanzler Schröder unterstrich die Bedeutung des Verkaufs der Veag-Anteile. Die Bundesregierung und er persönlich verfolgten den Wechsel in der Eigentümerstruktur mit großer Aufmerksamkeit. Dabei werde die Bundesregierung die Rechte und die Pflichten aus den Privatisierungsverträgen im Interesse der Veag-Beschäftigten wahrnehmen. Insbesondere gehe es um eine eigenständige ostdeutsche Energieversorgung, die Verstromung der ostdeutschen Braunkohle und nicht zuletzt um die Einhaltung der Arbeitsplatzzusagen.

Schröder machte allerdings deutlich, dass die Bundesregierung keinen Einfluss auf den Verkaufspreis habe. Er bekannte sich zum Braunkohlebergbau als industriellen Kern in der Region, den es zu erhalten gelte. Die ostdeutsche Braunkohle sei wettbewerbsfähig und sie gewinne nach der Einigung über den geordneten Rückzug aus der Kernenergie in der vergangenen Woche im Energie-Mix Deutschland an Bedeutung. Großkraftwerke werde es auch in Zukunft geben, sagte Schröder an die Vertreter der IG Bergbau gewandt, die sich zuvor kritisch über Blockheizkraftwerke und die bevorzugte Förderung der Sonnenenergie geäußert hatten.

Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf erinnerte an den schwierigen und schmerzhaften Weg bis zur Inbetriebnahme von Lippendorf. Immerhin wurden vor der Wende in den beiden damaligen Kraftwerken Lippendorf und Thierbach rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Im neuen Kraftwerk sind es jetzt noch gut 300.

Das Kraftwerk Lippendorf ist das weltweit modernste und leistungsfähigste Braunkohlekraftwerk. Es ist für insgesamt fast 4,8 Milliarden Mark unter Federführung der Veag zusammen mit den so genannten Südpartnern, Bayernwerk und Energiewerke Baden- Württemberg, gebaut worden. Der eine Block gehört den Südpartnern und liefert den Strom nach Süddeutschland, der andere gehört der Veag und versorgt Ostdeutschland. Das Kraftwerk hält mit einem Verhältnis von 42 Prozent zwischen aufgewendeter und erzeugter Energie einen weltweiten Rekord beim Wirkungsgrad. Verfeuert werden sollen künftig bis zu zehn Millionen Tonnen Rohbraunkohle aus dem benachbarten Tagebau. Besonders stolz ist man bei der Veag darauf, dass nahezu alle Umweltgrenzwerte deutlich unterschritten werden.

Gegenwärtig befindet sich die Veag nach den Worten ihres Vorstandschefs in den größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten seit ihrer Gründung vor zehn Jahren. Die Veag sei unter einen enormen Preisdruck geraten und habe ihr Preisniveau gegenüber dem Privatisierungsvertrag von 1994 um 50 Prozent senken müssen. Mit diesen Preisen seien die derzeitigen Kosten nicht zu decken. Eine Verbesserung ist erst in den Jahren 2007, 2008 in Sicht, wenn die gewaltigen Investitionen von insgesamt 17 Milliarden Mark, die die Veag bisher getätigt hat, zum größten Teil abgeschrieben sind.

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