KRANKENHÄUSER : Die größten Anbieter

DER MARKT

In Deutschland gibt es gut 2000 Krankenhäuser. Den Markt teilen sich private Anbieter, öffentliche und freigemeinnützige Träger (Kirchen, Wohlfahrtsverbände). Letztere haben mit 719 Standorten die meisten Häuser. 697 Kliniken sind in privater Hand, 601 Krankenhäuser in öffentlicher.

DIE PRIVATEN ANBIETER

Fresenius/Helios: Nach der Übernahme von 43 Kliniken und 15 medizinischen Versorgungszentren des Rivalen Rhön kommt die Fresenius-Tochter Helios künftig auf 117 Kliniken und steigt damit zu Europas größtem privaten Klinikbetreiber auf. Der Umsatz der erweiterten Klinikgruppe liegt damit bei rund 5,5 Milliarden Euro im Jahr. Die Gruppe wird rund 70 000 Beschäftigte haben.

Asklepios: Der Hamburger Klinikkonzern Asklepios betrieb im vergangenen Jahr 150 Kliniken und Gesundheitseinrichtungen. Mit rund 34 000 Beschäftigten erwirtschaftete das Unternehmen 2012 nach eigenen Angaben einen Umsatz von 2,98 Milliarden Euro.

Sana Kliniken: Dem bayerischen Krankenhausbetreiber Sana Kliniken aus Ismaning bei München gehörten zuletzt 48 Kliniken. Das Unternehmen mit rund 26 000 Beschäftigten kam 2012 auf einen Umsatz von 1,79 Milliarden Euro.

Rhön-Klinikum: Nach dem Verkauf der Mehrheit der Kliniken an Fresenius betreibt der fränkische Krankenhausbetreiber künftig nur noch zehn Kliniken an fünf Standorten. Darunter ist auch die bislang in Deutschland einzige privatisierte Uniklinik Gießen und Marburg. Mit rund 15 000 Beschäftigten wird Rhön künftig auf einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro kommen.

Schön Klinik: In der Hand der in Prien am Chiemsee ansässigen Schön Klinik waren zuletzt 16 Einrichtungen. Die Gruppe erwirtschaftete 2012 mit rund 8500 Beschäftigten einen Umsatz von 591 Millionen Euro.

Paracelsus-Kliniken: Die in Osnabrück ansässige Klinikgruppe besaß im vergangenen Jahr 29 Kliniken und neun ambulante Einrichtungen. Das Unternehmen erzielte 2012 mit rund 4800 Beschäftigten einen Umsatz von rund 345 Millionen Euro. dpa/AFP

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