Wirtschaft : Kritik am Verkauf der BfA-Immobilien CDU will Wohnungen der Rentenkassen nicht verschleudern

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(ce). Der CDUSozialexperte Andreas Storm hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Wohnungsgesellschaft Gagfah „unter Wert zu verkaufen“. Storm sagte dem Tagesspiegel: „Die Gagfah muss ohne Zeitdruck veräußert werden.“ Die Gesellschaft, zu deren Bestand 81000 Wohnungen in ganz Deutschland gehören, ist Bestandteil des Finanzpolsters der Rentenkassen. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) hat kürzlich ein Bieterverfahren gestartet, das bis Ende des Jahres abgeschlossen werden soll. In den Büchern steht die Gagfah mit einem Wert von 1,6 Milliarden Euro. Vor einigen Jahren hätte die BfA sich zu einem deutlich höheren Preis von der Gagfah trennen können, damals intervenierte indes der ehemalige Sozialminister Norbert Blüm (CDU).

Manfred Neuhöfer vom Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen gibt zu bedenken, dass künftig „große Wohnungsportfolios auf eine negative Investorenstimmung“ treffen würden. „Das bedeutet: Die Preise gehen runter“, sagte Neuhöfer zur Lage am Wohnungsmarkt. Auch viele Kommunen würden künftig angesichts knapper Kassen ihre Immobilien verkaufen wollen.

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