Wirtschaft : Krone-Erlös soll Shareholder-Value stärken

Der Technologiekonzern Jenoptik AG hat beschlossen bis zu 37 Mill. eigene Aktien zurückzukaufen. Angesichts des hohen Mittelzuflusses aus dem Verkauf der Krone AG, die rückwirkend zum 1. Juli 1999 an die US-Unternehmensgruppe Gentek abgegeben wurde, sei der Aktienrückkauf ein gutes Mittel um den Shareholder Value für die Jenoptik-Aktionäre zu stärken, begründete der Vorstandsvorsitzende Lothar Späth am Dienstag in einer Pressemitteilung das Vorhaben. Die Aktien sollen ferner bei Zukäufen genutzt werden. Die Erlöse aus dem Krone-Verkauf belaufen sich auf 218 Mill. Dollar (rund 419 Mill. DM). Gemäß des Beschlusses der Hauptversammlung am 31. Mai darf der Kaufpreis nicht mehr als zehn Prozent vom Mittelwert der Schlußkurse der letzten fünf Börsentage in Frankfurt (Main) abweichen. Rund 60 Prozent der Anteile der Jenoptik sind in Streubesitz, 19 Prozent hält das Land Thüringen. Nach dem Verkauf von Krone beschäftigt Jenoptik noch rund 5000 Mitarbeiter, davon etwa 1200 am Konzernsitz in Jena. Fast zwei Drittel des Umsatzes im vergangenen Jahr (1,95 Mrd. DM) erwirtschaftete der Bereich Clean Systems (Reinraumtechnik und Gebäudemanagement) mit dem Führungsunternehmen M+W Zander, Stuttgart.

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