Wirtschaft : Krupp-Stahlbau plant Stellenabbau

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Die Krupp-Stahlbau GmbH, Berlin, will bis zu 90 ihrer 280 Arbeitsplätze abbauen. Der Abbau soll bis Ende 2000 erfolgen und nach Auskunft des Betriebsratsvorsitzenden Karl Köckenberger sozialverträglich erfolgen. Darauf haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat in einem Interessensausgleich geeinigt. Bei einem Umsatz von rund 100 Millionen Mark in diesem Jahr drohe dem Unternehmen ein Verlust von "zwei bis drei Millionen Mark", schätzt der Betriebsrat. Es gebe aber eine prinzipielle Zusage von Thyssen-Krupp, den Standort Berlin mit den Bereichen Montage, Werkstatt und Ingenieursbüro zu erhalten. Vom Senat fordert der Betriebsrat eine bevorzugte Auftragsvergabe zugunsten von Berliner Unternehmen. "Eine Vergabepolitik wie am Potsdamer Platz darf sich nicht wiederholen", so Köckenberger.

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