Kundengelder abgezweigt : Commerzbank-Azubi muss ins Gefängnis

Ein 24-Jähriger hat als Auszubildender bei der Commerzbank Kunden um 340.000 Euro betrogen. Neben ihm wurde auch ein Komplize verurteilt.

Weil er in großem Maßstab Kundenkonten abgeräumt hat, muss ein ehemaliger Azubi der Commerzbank für drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Mannheimer Landgericht sprach ihn am Dienstag des bandenmäßigen Computerbetrugs, der Datenfälschung und des Ausspähens von Daten schuldig. Der 24-Jährige hatte gestanden, gemeinsam mit Komplizen rund 340 000 Euro von Kundenkonten abgezweigt zu haben. Ein mitangeklagter Komplize bekam eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Der 24-Jährige hatte schon kurz nach Beginn seiner Ausbildung im Internet Kontakt zu Komplizen aufgenommen, die vor allem in Österreich saßen. Die Bande versorgte er mit den Daten neu beantragter Zugänge für Onlinebanking und EC-Karten. Der 26 Jahre alte Komplize war unter anderem daran beteiligt, größere Summen abzuheben. Beide Männer hatten beteuert, ihre Taten zu bereuen. Sie entschuldigten sich vor Gericht. dpa

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