Wirtschaft : Kurth verteidigt Lizenzpolitik bei UMTS

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(dpa). Die strengen UMTSLizenzbedingungen sind nach Ansicht des Präsidenten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, ein Garant für den Markterfolg des Mobilfunks der Zukunft. „Wenn wir diese Rahmenbedingungen nicht hätten, würde der eine oder andere Anbieter im nächsten Jahr noch nicht loslegen“, sagte Kurth. In anderen Ländern, in welchen nichts für die Lizenzen verlangt wurde, ließen sich die Unternehmen Zeit. Von den sechs Lizenzinhabern, die mehr als 50 Milliarden Euro für die Lizenzen auf den Tisch blätterten, werden aller Voraussicht nach die vier Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone sowie E-Plus und O2 (ehemals Viag Interkom) 2003 mit Diensten an den Markt gehen. Die Neulinge Quam und MobilCom verfügen zwar noch über eine Lizenz, haben den Netzaufbau aber eingestellt.

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