Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Neue Arbeitszeit bei Audi

Audi hat sich mit dem Betriebsrat auf neue Arbeitszeitmodelle für den langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze in Deutschland geeinigt. Die Details sollen bis zum Jahresende geregelt werden. Dabei soll auch die Möglichkeit individueller Arbeitszeitkonten geschaffen werden. Ein Ergebnis ist, dass der neue A3Fünftürer in Ingolstadt gebaut wird. Audi beschäftigt in seinen deutschen Werken in Ingolstadt und Neckarsulm rund 44000 Mitarbeiter. dpa

Bosch sieht kaum Impulse

Bosch-Chef Hermann Scholl erwartet für sein Unternehmen im kommenden Jahr keine Konjunkturimpulse. Das langjährige Ziel einer Rendite von sieben Prozent werde nicht erreicht werden können. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Scholl mit einem Gewinn vor Steuern auf dem Vorjahresniveau (1,411 Milliarden Euro). Der Umsatz werde 2002 von 34 Milliarden Euro im Vorjahr auf wahrscheinlich 35 Milliarden Euro steigen. Das Wachstum sei jedoch ausschließlich auf Übernahmen zurückzuführen.dpa

Sony schreibt wieder schwarz

Sony hat in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres wieder schwarze Zahlen geschrieben. Dank verbesserter Profitabilität im Elektronikbereich hat Sony zum 30. September einen Nettogewinn von 101,2 Milliarden Yen (836 Millionen Euro) nach einem Verlust von 43,3 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum erwirtschaftet. Für das Gesamtjahr (31. März) nahm Sony die Umsatzprognose um 100 Milliarden auf nun 7,6 Billionen Yen zurück.dpa

Vossloh verdoppelt Ergebnis

Der Eisenbahnspezialist Vossloh hat in den ersten neun Monaten 2002 sein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 49,9 Millionen Euro verdoppelt. Der Umsatz wuchs, bereinigt um die im Mai verkaufte Lichttechnik-Sparte, um acht Prozent auf 492,4 Millionen Euro. dpa

Telekom plant höhere Gebühr

Die Deutsche Telekom plant eine Erhöhung der Anschlussgebühren. In absehbarer Zeit wolle das Unternehmen der Regulierungsbehörde auf jeden Fall eine Erhöhung der Gebühren vorschlagen, sagte Telekom- Vorstandsmitglied Josef Brauner der „Frankfurter Rundschau“. „Wir werden aber zugleich die Preise für Ortsgespräche absenken“, kündigte er an. Brauner war auch als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Ex-Telekom-Chef Ron Sommer genannt worden. Er stellte jedoch klar, dass er für diesen Posten nicht zu Verfügung stehe. dpa

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