Wirtschaft : Kurzmeldungen

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MEIN SOFA

Christian Ströbele, Bundestagsabgeordneter Bündnis90/Die Grünen (Foto: dpa):

„Mein Sofa habe ich von meiner Großmutter geerbt; ein mächtiges Plüschsofa aus dem letzten Jahrhundert, das meine Schwester irgendwann mal mit Jeansstoff bezogen hat. Ich habe es dann mit schwarzem Leder ausstatten lassen. Die hohen Seitenlehnen sind toll. Man kann mit erhobenem Kopf darauf sitzen und fernsehen – oder schlafen.“

Bärbel Schäfer, TVModeratorin mit Produktionsfirma „Couch Potatoes“ (Foto: imago):

„Es ist merkwürdig – die meisten Menschen, die ich kenne, assoziieren mit der Couch etwas Passives. Man sitzt, liegt und räkelt sich auf ihr. Es gibt Krimi-Sofas, Fernseh-Sofas, Kuschel-Sofas. Nichtstun, Entspannen, Gedanken nachhängen – das verbinden die meisten mit diesem Möbel. Meinem Lieblingssofa kann ich mehr abverlangen, etwa im Fernsehstudio. Hier erzählen Menschen aus ihrem Leben, wird das Weltgeschehen kommentiert, werden Gespräche geführt. Mein ideales Sofa muss dem Gast erlauben, sich wohl zu fühlen. Sobald er diesen Ort verlässt, wird sich ja möglicherweise sein Leben verändern. Jeder neue Gast muss mit Vertrauen auf unserem Sofa Platz nehmen.“

Wigald Boning, Moderator der ZDF-„Wib- Schaukel" (Foto: promo):

„Ich mag den Lebensstil der römischen Spätantike und fühle mich in der Horizontalen ganz besonders wohl. Darum bevorzuge ich bei meinen Sofas auch große Liegeflächen mit vielen dekadent-dicken Kissen. Hohe und harte Lehnen lehne ich ab. Ebenso wie kühle Ledersofas, auf denen ich leider leicht fröstele."

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