Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Germanwings fliegt mehr

Die Ende Oktober gestartete Billigfluglinie Germanwings will auf Grund der guten Nachfrage ihr Angebot im kommenden Frühjahr verdoppeln. Derzeit steuert Germanwings zehn Ziele an. Auch die neue BilligflugTochter des Touristikkonzerns Tui, Hapag-Lloyd Express, sieht mit 50 000 verkauften Tickets nach zehn Buchungstagen ihre Expansionspläne für 2003 bestätigt. rtr

Feuersozietät dementiert

Der Berliner Versicherungskonzern Feuersozietät/Öffentliche Leben habt am Dienstag Meldungen dementiert, nach denen sich die Versicherungen in Liquiditätsproblemen befinden. Alle anders lautenden Meldungen seien unzutreffend. Auch die Zahlungsfähigkeit beider Unternehmen sei in vollem Umfang gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung. Weitere Informationen werde es im Wochenverlauf geben. Tsp

Neuer Bieter für Dornier

Der insolvente Flugzeugbauer Fairchild Dornier soll laut Insolvenzverwalter Eberhard Braun im Januar 2003 in neue Hände übergehen. Dabei seien die Chancen auf Erhalt des Gesamtunternehmens gestiegen: Neben einem russischen Konsortium und einer Schweizer Investorengruppe bietet jetzt auch die amerikanische Alliance Aircraft Corporation für das ganze Unternehmen. Bisher hatte sie sich nur für die Übernahme des 328-Jetprogramms interessiert. nad

Neuer Telekom-Chef in Sicht

Der neue Chef der Telekom könnte am 14. November vom Aufsichtsrat des Unternehmens bestimmt werden. Telekom-Interimschef Helmut Sihler teilte in einem Dienstag bekannt gewordenen Brief an die Konzernbeschäftigten mit, nach Bewertung aller externen und internen Kandidaten für den Chefposten werde sich der Aufsichtsrat am 14. November mit der Personalie befassen. Auch in Regierungskreisen hieß es, eine Entscheidung solle noch im November fallen. rtr

Investor für Babcock

Für die gerade erst gegründete Auffanggesellschaft des Anlagenbauers Babcock Borsig mit ihren 2600 Beschäftigten gibt es einen ersten Investoren. Nach Mitteilung des insolventen Konzerns will die italienische Recyclingfirma Fisia sich mit fünf Prozent an Babcock Borsig Power Systems (BBPS) beteiligen sowie eine Option über weitere 19,9 Prozent erwerben. Dadurch reduziere sich der Gesamtfinanzierungsbedarf der Auffanggesellschaft auf 287,5 Millionen Euro statt der bislang geplanten 360 Millionen Euro. fo

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