Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Deag sieht Erholung

Der Berliner Konzert und Tourneeveranstalter Deag Deutsche Entertainment AG sieht nach dem Verkauf der Stella Gruppe eine positive Geschäftsentwicklung für 2003. Für das vierte Quartal des laufenden Jahres zeichne sich ein operativer Gewinn ab. Dennoch bleibe der Deag-Vorstand bei seiner „vorsichtigen Einschätzung“ für 2002. Für die ersten neun Monate wies die Deag vor Zinsen und Steuern noch einen Verlust von 10,1 Millionen Euro auf. Davon entfielen nach Angaben des Unternehmens 7,5 Millionen Euro auf die im Frühjahr veräußerte Beteiligungsgesellschaft Stella.dpa

Debitel verliert Gewinn

Der Telekom-Dienstleister Debitel hat im dritten Quartal zwar wieder Kunden im Mobilfunk hinzugewonnen, dafür allerdings einen sinkenden Gewinn in Kauf genommen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist in den ersten neun Monaten auf 41 (Vorjahr: 65) Millionen Euro geschrumpft. Von Sonderbelastungen von 17 Millionen Euro abgesehen sei der Rückgang auf Maßnahmen zur Kundenbindung zurückzuführen. Die Zahl der Kunden stieg auf 9,75 Millionen. rtr

Boeing streicht 5000 Stellen

Der weltgrößte Flugzeughersteller Boeing will im kommenden Jahr weitere 5000 Stellen streichen. Der Konzern reagiert damit auf die Krise im Verkehrsflugzeugmarkt. Die Sparte hatte nach den Terroranschlägen vom 11. September 30 000 Mitarbeiter entlassen. Sie wird nach den jüngsten Streichungen noch 60 000 Beschäftigte haben. Viele der notleidenden Airlines haben die Abnahme von Flugzeugen verzögert. dpa

HP übertrifft Erwartungen

Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 die Markterwartungen deutlich übertroffen. Das Unternehmen meldete am Donnerstag für den am 31. Oktober beendeten Dreimonatsabschnitt einen Umsatz von 18,05 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit 17,3 Milliarden Dollar gerechnet. Beim Gewinn meldete HP ein Proforma-Ergebnis pro Aktie von 0,24 Dollar.dpa

Protest bei Alcatel

Der Streit um den Stellenabbau beim Telekommunikationsausrüster Alcatel SEL spitzt sich zu. Am Donnerstag protestierten mehrere hundert Beschäftigte gegen die Streichung von 1400 Arbeitsplätzen 2003. Vorstandschef Andreas Bernhardt hält indes für möglich, den Abbau ohne betriebsbedingte Kündigungen umzusetzen. dpa

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