Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Easyjet wartet ab

Der britische Billigflieger Easyjet will frühestens im März 2003 die Deutsche BA (DBA) übernehmen. Ob die Kaufoption überhaupt eingelöst werde, hänge davon ab, ob die Mitarbeiter der DBA vom Konzept einer Billigfluglinie überzeugt werden können, sagte EasyjetChef Webster der „Süddeutschen Zeitung“. Webster sagte, nach dem Aufkauf könne man mit demselben Personal fast 50 Prozent mehr Maschinen fliegen. AP

Imperial Tobacco legt zu

Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco ist nach der Übernahme der deutschen Reemtsma-Gruppe klar auf Wachstumskurs. Das Unternehmen steigerte seinen Vorsteuergewinn im vergangenen Geschäftsjahr (28. September) um 26 Prozent auf 642 Millionen Pfund (1,01 Milliarden Euro). Der Umsatz kletterte um 40 Prozent auf 8,296 Milliarden Pfund (13,1 Milliarden Euro). Vorstandschef Gareth Davis sagte, die Zahlen spiegelten die Veränderungen seit der erfolgreichen Reemtsma-Übernahme im Mai dieses Jahres wider. dpa

Kolbenschmidt Pierburg stabil

Der Autozulieferer Kolbenschmidt Pierburg hat trotz weltweit rückläufiger Automobilkonjunktur sein Ertragsniveau gehalten. In den ersten neun Monaten 2002 habe die Rheinmetall-Tochter ein Ergebnis vor Steuern von 27,6 Millionen Euro (Vorjahr: 29,1 Millionen Euro) erwirtschaftet, teilte das Unternehmen am Montag in einem Zwischenbericht mit. Der Umsatz kletterte um 5,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 11 600 Menschen. dpa

Quantas expandiert

Die australische Fluggesellschaft Quantas will sich mit 22,5 Prozent an der Air New Zealand beteiligen. Ziel der Übereinkunft, die noch von den Kartellbehörden genehmigt werden muss, ist ein regionales Bündnis der beiden Gesellschaften. So wurde vereinbart, dass Quantas bis zu 272 Millionen Euro in die Air New Zealand investiert. Die neuseeländische Gesellschaft werde aber ihre Unabhängigkeit behalten und weiterhin nationale wie internationale Flüge anbieten, erklärte am Montag Air-New-Zealand-Chef John Palmer. AP

Thomas Cook steigt aus

Europas zweitgrößter Reisekonzern Thomas Cook hat ein Joint-Venture mit der Luftfahrtgesellschaft British Airways zum gemeinsamen Verkauf von Urlaubsreisen aufgelöst. Cook sei künftig alleiniger Eigentümer des bisherigen britischen Gemeinschaftsunternehmens Accoladia, an dem beide Partner bisher 50 Prozent hielten, teilte Thomas Cook am Montag mit. Der Kaufpreis für den British-Airways-Anteil an Accoladia betrage sechs Millionen britische Pfund (rund 9,4 Millionen Euro), sagte ein Sprecher auf Nachfrage. rtr

Mensch und Maschine warnt

Die Software-Firma Mensch und Maschine hat ihre Prognosen für das laufende Jahr mit Verweis auf die schwache Konjunktur gesenkt. Die bisherigen Planungen würden deutlich unterschritten, teilte die Mensch und Maschine Software AG am Montag mit. Mittlerweile sei es als Erfolg zu werten, falls bei Umsatz und operativem Ergebnis die Vorjahreswerte wieder erreicht werden könnten. dpa

Knauf droht Bußgeld

Dem deutschen Baustoffhersteller Knauf droht ein Bußgeld der EU-Kartelljäger wegen mutmaßlich verbotener Absprachen. Eine Entscheidung gegen Knauf und andere europäische Hersteller von Rigipsplatten sei für diesen Mittwoch geplant, hieß es am Montag in Brüsseler Kommissionskreisen. dpa

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