Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Höhere Verluste bei United

Die Verluste bei der zahlungsunfähigen USFluggesellschaft United Airlines sind deutlich höher als bisher angenommen. Täglich würden 22 Millionen Dollar (22 Millionen Euro) mehr ausgegeben als eingenommen, teilte das Unternehmen dem Konkursgericht in Chicago mit. Die Lücke ist damit drei Mal größer als ursprünglich bekanntgegeben. United hatte am Montag ein Konkursverfahren nach Kapitel Elf des US-Konkursrechts beantragt und will sich unter Gläubigerschutz sanieren. dpa

Bauer kommt voran

Die Verhandlungen über den Verkauf der insolventen Kirch-Media an den Bauer-Verlag kommen gut voran. Der Verkauf der Senderfamilie ProSiebenSat.1 solle noch vor Weihnachten perfekt gemacht werden, sagte ein Kirch-Media-Sprecher am Dienstag. Beim damit verknüpften Filmrechtehandel könne es wegen der sehr komplexen Bewertungsfragen sein, dass erst Anfang 2003 ein Abschluss erzielt werde. Laut Branchenkreisen soll Bauer 700 Millionen Euro für die Mehrheit an ProSiebenSat.1 bezahlen. Der Preis für den Filmrechtebestand liege bei 1,3 Milliarden Euro. dpa

Neuer Chef für T-Systems

Die Telekom sucht einen neuen Chef für ihre Konzerntochter T-Systems. Es liefen Gespräche mit möglichen Nachfolgern für den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Christian Hufnagl, sagte Telekom-Vorstandsmitglied Josef Brauner am Dienstag bei der Vorstellung des dreimillionsten Kunden mit schnellem Internetzugang (DSL). Aus gesundheitlichen Gründen wolle Hufnagl kürzer treten, er werde aber den erfolgreichen Prozess der Integration des Debis Systemhauses in T-System zum Abschluss bringen. dpa

Deag erwartet mehr

Der Berliner Konzert- und Tourneeveranstalter Deag rechnet im kommenden Jahr mit einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung. Angesichts wesentlich besserer Buchungs- und Vorverkaufszahlen werde für 2003 ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von mindestens fünf Millionen Euro erwartet, bei einem Umsatz von 120 Millionen Euro, teilte die am Neuen Markt notierte Deutsche Entertainment AG mit. Für 2002 werde weiterhin ein um die Stella-Belastungen bereinigtes positives Ebit erwartet. dpa

MAN Roland spart

Der angeschlagene Druckmaschinenbauer MAN Roland will mit einem Krisenpaket wieder in die schwarzen Zahlen kommen. 373 Entlassungen, Kurzarbeit und finanzielle Zugeständnisse der knapp 4000 Beschäftigten sollen jährlich zwölf Millionen Euro einsparen. „Voll wirksam wird diese Summe aber erst im Laufe des Jahres 2004“, sagte Personalleiter Thomas Heyn in Offenbach. Zunächst werde der Personalabbau beim weltweit zweitgrößten Hersteller von Druckmaschinen Kosten in Höhe von acht Millionen Euro verursachen. dpa

Vossloh erhöht Dividende

Angesichts des besten Ergebnisses der Firmengeschichte hat der Diesellokomotiven- Hersteller Vossloh eine Erhöhung der Dividende „deutlich im zweistelligen Prozentbereich“ angekündigt. Der Konzern aus dem Sauerland habe 2002 bei einem erwarteten Umsatz von 725 Millionen Euro das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 60 Millionen auf 77 Millionen Euro erhöht. Der Jahresüberschuss liege bei rund 50 Millionen Euro, teilte Vossloh mit. dpa

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