Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Opel plant Gewinn ab 2004

Der Automobilhersteller Opel will bis Ende des Jahres 2003 die Verlustzone verlassen. „Wir werden voraussichtlich dieses Jahr den Verlust um mehrere hundert Millionen Euro gesenkt haben und wollen im vierten Quartal 2003 operativ wieder schwarze Zahlen schreiben“, sagte OpelVorstand Ditmar Porth in Bochum. Die Adam Opel AG mit Stammsitz in Rüsselsheim hatte 2001 einen Rekordverlust von 674 Millionen Euro eingefahren. Im Werk Eisenach soll zudem nach zweijähriger Hängepartie die Produktion wieder hochgefahren werden. dpa

Fehrenbach neuer Bosch-Chef

Beim Elektro- und Fahrzeugtechnikkonzern Bosch wird Franz Fehrenbach zum 1. Juli 2003 die Leitung übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Hermann Scholl an, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Der 53-jährige Fehrenbach ist seit 1999 Mitglied der Geschäftsführung des zweitgrößten Automobilzulieferers der Welt. Scholl bleibt aber Vorsitzender der Robert Bosch Industrietreuhand KG, des eigentlichen Machtzentrums des Unternehmens. AP

Angeblich Einigung bei Fiat

Der Fiat-Präsident Paolo Fresco wird weiterhin im Amt bleiben. Das berichtete das italienische Fernsehen. Dies ist Teil einer Einigung zwischen Firmenführung und den Gläubigerbanken. Als Nachfolger für den zurückgetretenen Vorstandschef Gabriele Galateri werde der derzeitige Generaldirektor Alessandro Barberis ernannt, berichteten italienische Medien am Freitag. Die Banken hatten sich in den vergangenen Tagen zunächst gegen einen Wechsel im Top-Management ausgesprochen und gedroht, dem Unternehmen Finanzhilfen zu verweigern.dpa

Camelot beantragt Insolvenz

Der auch in Berlin vertretene Callcenter- Betreiber Camelot AG (Krefeld) hat am Freitag die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Grund für die Schieflage des Unternehmens mit insgesamt mehr als 400 Mitarbeitern seien Verpflichtungen aus alten Miet- und Leasingverträgen, erklärte Vorstandsmitglied Thomas Klawitter. Kein Arbeitsplatz sei aktuell bedroht. Camelot, eine 90-Prozent-Tochter der CLC AG in Linz, gehört zu den zehn größten Callcenter-Betreibern in Deutschland. dpa

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