Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Telekom will Siris verkaufen

Die Deutsche Telekom will sich Presseberichten zufolge schnell von der französischen Festnetzgesellschaft Siris trennen. Ein Käufer für Siris solle bis Mitte Januar gefunden werden, melden die „Financial Times Deutschland“ und „Les Echos“. Andernfalls werde die Verlust bringende Tochtergesellschaft geschlossen. Den Erlös wolle die Telekom in den Schuldenabbau stecken. dpa

Ripken bleibt MobilcomChef

Bei der Telefongesellschaft Mobilcom bleibt Klaus Ripken Vorsitzender des Aufsichtsrates. Ripken hatte Anfang Dezember seinen Rücktritt zum Jahresende erklärt. Nachfolger sollte der frühere Thyssen-Chef Dieter Vogel werden. Vogel hatte bei den Verhandlungen zwischen Mobilcom und France Télécom vermittelt, war aber im Aufsichtsgremium an der Zwei-Drittel-Mehrheit gescheitert. Tsp

Eigner behalten Swiss-Aktien

Die Aktien der neuen Schweizer Fluggesellschaft Swiss bleiben nach einer Fristverlängerung bis Ende August 2003 in den Händen der Großaktionäre der öffentlichen Hand und der Wirtschaft. Dabei handele es sich um eine gute Nachricht für die Kleinaktionäre, erläuterten Händler. Denn hätten die Großaktionäre den ursprünglich auf den 28. Dezember dieses Jahres festgelegten Ablauf der Verkaufssperre genutzt und Aktienpakete abgestoßen, wäre der Kurs der Swiss-Papiere unter Druck geraten. dpa

Banken stunden EM.TV-Kredit

Das krisengeschüttelte Medienunternehmen EM.TV erhält von den Banken mehr Zeit für den Verkauf seiner US-Tochter Jim Henson. Die Rückzahlung der letzten Rate eines Kredits sei um einen Monat bis Ende Januar 2003 verlängert worden, teilte EM.TV mit. Man befinde sich derzeit mit mehreren möglichen Investoren in abschließenden Verhandlungen über den Verkauf. EM.TV hatte die Muppet-Show-Company Jim Henson im Jahr 2000 übernommen. AP

BP will Ölfelder abstoßen

Der Ölkonzern BP erwägt nach Informationen des „Wall Street Journal Europe“ den Verkauf großer Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee. Der Verkauf sei Teil der Sparstrategie des Konzerns, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise. Die Verkaufssumme könnte über drei Milliarden Dollar liegen, hieß es. dpa

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