Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

DAB Bank verkauft Selftrade

Die DAB Bank AG verkauft ihre französische OnlineBrokertochter Selftrade an den französischen Wertpapierhändler Fimatex für rund 62 Millionen Euro in bar. Ein entsprechender Vertrag sei in Paris unterzeichnet worden, teilte die Tochter der Hypo-Vereinsbank mit. Die Zustimmung der zuständigen Behörden stehe noch aus. Über den Verkauf der Auslandstöchter in Spanien, Frankreich und Großbritannien war bereits seit geraumer Zeit spekuliert worden. An der DAB ist die Hypo-Vereinsbank mit rund 75 Prozent beteiligt. dpa

Mehr Zuschauer

Ein halbes Jahr nach der Pleite der Hamburger Stella sind Musicals in Deutschland so erfolgreich wie selten zuvor. Allein für die drei Hamburger Musicals „König der Löwen“, „Mamma Mia!“ und „Titanic“ wurden nach Angaben von Maik Klokow, Chef der Stage Holding Deutschland, bereits weit mehr als eine Million Karten verkauft. Die Stage Holding hatte Teile von Stella übernommen. „Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2004 in der Lage sind, für die Stage Holding Deutschland eine Eigenfinanzierung zu garantieren“, sagte Klokow. Bislang finanziert sich der deutsche Zweig des Konzerns auch aus Privatmitteln des Stage-Gründers Joop van den Ende. AP

Virgin steigert Passagierzahl

Die Fluggesellschaft Virgin Express hat die Zahl ihrer Passagiere im vergangenen Jahr um 14,1 Prozent auf mehr als 2,7 Millionen gesteigert. In den letzten neun Monaten 2002 sei das Unternehmen damit zur meistgebuchten Airline für Flüge von und nach Brüssel geworden, teilte die zur britischen Virgin Group gehörende Gesellschaft mit. Nach dem Konkurs der belgischen Airline Sabena im November 2001 sei die Zahl der Direktbuchungen bei Virgin deutlich gestiegen. Zuvor hatte fast die Hälfte der Virgin-Kunden ihr Ticket über Sabena gebucht. dpa

Tyco gesteht

Der Mischkonzern Tyco International Ltd. hat inkorrekte Bilanzierungseinträge zugegeben. „Aggressive“ Bilanzierungsmethoden des früheren Managements hätten dazu gedient, die Gewinne stärker zu erhöhen als dies mit konservativerer Bilanzierung erfolgt wäre, auch wenn sie im Einklang mit den amerikanischen Bilanzierungsvorschriften (GAAP) gestanden hätten. Dies teilte das auf Bermuda ansässige Unternehmen in New York mit. Es habe jedoch „keinen erheblichen oder systematischen Betrug gegeben“, der die früheren Finanzberichte des Unternehmens betroffen habe. dpa

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