Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Siemens entlässt bei ICN

Siemens macht bei seiner defizitären Netzwerksparte ICN Ernst: Rund 320 Mitarbeitern sei betriebsbedingt gekündigt worden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Die Mitarbeiter hätten weder in die neue Beschäftigungsgesellschaft wechseln noch einem Aufhebungsvertrag zustimmen wollen. 650 weitere Mitarbeiter hatten sich für eine dieser Alternativen entschieden. Siemens hatte im vergangenen Jahr einen radikalen Stellenabbau bei ICN angekündigt. nad

KinoweltKauf verzögert sich

Die Hängepartie um die insolvente Kinowelt nimmt kein Ende: Die Investorengruppe um die Brüder Kölmel habe den am 31. Dezember fälligen Kaufpreis für die Übernahme des Kerngeschäfts noch nicht bezahlt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Banken hätten die Verzögerung mit der Komplexität der Finanzierungsstrukturen begründet. Die Finanzierung der Übernahme ist nach Angabe der Banken aber nicht gefährdet. nad

Kamerabauer fusionieren

Die japanischen Kamera- und Fotokopiererbauer Minolta und Konica fusionieren. Wie beide Unternehmen am Dienstag in Tokio mitteilten, soll der Zusammenschluss im August über einen Aktientausch erfolgen. Durch die Fusion würde Japans viertgrößter Kamera- und Büroausrüstungshersteller entstehen. Von den derzeit 38500 Stellen sollen bis zum Jahr 2005 rund 4000 wegfallen. Beide Firmen würden in die Fusion als gleichberechtigte Partner gehen, hieß es. AFP

Fiat-Verkäufe brechen ein

Der Absatz des angeschlagenen Autokonzerns Fiat ist 2002 in Italien gegenüber dem Vorjahr um 17,8 Prozent eingebrochen. Fiat verkaufte lediglich knapp über 686000 Fahrzeuge. Der Marktanteil des Turiner Unternehmens in Italien sank von 34,1 auf 27,8 Prozent. Allerdings stieg der Verkauf im Dezember um 23,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. dpa

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