Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Kampf um Pixelpark

Jürgen Richter, erst seit wenigen Tagen Vorstandschef des angeschlagenen Internetdienstleisters Pixelpark, soll abgelöst werden. Darauf drängen die beiden neuen Großaktionäre WolfDieter Gramatke und Axel Fischer. Sie wollen eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Die Medienmanager hatten im Dezember 40 Prozent der Pixelpark-Aktien gekauft. Sie unterstützen den fristlos entlassenen Firmengründer Paulus Neef. Er soll in das Unternehmen zurückkehren. Tsp

Umsatzrückgang bei Karstadt

Der Umsatz des Warenhaus- und Versandhandelskonzerns Karstadt-Quelle ist im vergangenen Geschäftsjahr wegen der Konsumzurückhaltung vieler Verbraucher um 1,7 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dabei entwickelten sich die beiden wichtigsten Geschäftbereiche unterschiedlich. Während der Umsatz der Warenhäuser um 8,5 Prozent einbrach, legte der Versandhandel um 5,1 Prozent zu. Seine Gewinnprognose von 250 Millionen Euro behält der Konzern bei. Die Börse honorierte die Zahlen mit einem Kursanstieg, weil ein stärkerer Umsatzrückgang erwartet wurde. Tsp

Neuer Finanzier für Fiat

Der italienische Finanzier Emilio Gnutti will sich italienischen Medienangaben zufolge an einer Rettung des krisengeschüttelten Fiat-Konzerns beteiligen. Es habe zu diesem Thema bereits Gespräche zwischen dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und Gnutti gegeben. Der Finanzier könnte demnach über seine Finanzgesellschaft Hopa, an der auch Berlusconi beteiligt ist, als Geldgeber aktiv werden und bis zu 25 Prozent an Fiat Auto übernehmen. Gnutti wolle jedoch keinen Posten im Management des Turiner Unternehmens übernehmen, hieß es. dpa

Heitkamp will Züblin

In der deutschen Baubranche stehen nach Informationen der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ einschneidende Veränderungen bevor. Nach dem Zeitungsbericht will die Heitkamp-Gruppe gemeinsam mit der baden-württembergischen Unternehmerfamilie Lenz die Ed. Züblin AG übernehmen. Es entstünde ein Verbund mit 17 000 Mitarbeitern und 2,6 Milliarden Euro Umsatz. Die Gruppe würde zu den größten deutschen Baukonzernen aufsteigen. dpa

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