Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Neue Strecken bei Germania

Die Germania Fluggesellschaft wird ab Juni ein umfangreiches Streckennetz von innerdeutschen und europäischen Billigflügen anbieten. Zu diesem Zweck habe Germania in den USA 17 gebrauchte Verkehrsflugzeuge vom Typ Fokker 100 gekauft, hieß es aus Luftfahrtkreisen. Vier der Jets sollen in BerlinTegel stationiert werden, der Rest der Flotte in Hamburg, München und Köln/Bonn oder Düsseldorf. du-

Beiersdorf stellt Rekorde auf

Der Beiersdorf-Konzern hat sich von der aktuellen Konsumkrise abgekoppelt und erneut Rekorde bei Umsatz und Gewinn erzielt. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Jahr um 4,4 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, teilte der Körperpflegekonzern (Nivea, Eucerin) mit. Das betriebliche Ergebnis (Ebit) verbesserte sich von 428 Millionen auf 470 Millionen Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 290 Millionen Euro. Für 2003 peilt Beiersdorf ein Umsatzwachstum von fünf Prozent und weiter steigende Gewinne an. AP

Smart für vier

Daimler-Chrysler will den viersitzigen Smart im Frühjahr 2004 auf den Markt bringen. Das in Kooperation mit Mitsubishi entwickelte Auto soll den Namen „Forfour“ bekommen. Nach Angaben von Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert wird der Viersitzer bei 80000 Einheiten im Jahr profitabel. 2002 erzielte der Kleinwagenbauer einen neuerlichen Absatzzuwachs von 5,2 Prozent auf 122300 Einheiten. AP

Klagewelle wegen Lipobay

Die Zahl der Klagen gegen den Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer im Zusammenhang mit dem Cholesterinsenker Lipobay ist auf 7400 gestiegen. Zudem habe sich die Zahl der geschlossenen Vergleiche auf rund 400 verdoppelt, sagte eine Bayer-Sprecherin. Mitte November hatte Konzernchef Werner Wenning noch von rund 5700 Klagen und 190 Vergleichen gesprochen, die ohne Anerkennung einer Rechtspflicht geschlossen wordenseien. rtr

Sampo will nicht entlassen

Der neue Grundig-Mehrheitsaktionär Sampo will auf Entlassungen bei dem stark angeschlagenen Elektronikkonzern verzichten. Sampo-Chef Ho Heng-Chung sagte der „Wirtschaftswoche“, gemessen an den 5600 Beschäftigten vor einem Jahr sei Grundig bereits ein sehr schlankes Unternehmen. „Deshalb haben wir überhaupt keine Pläne, Personal abzubauen.“ dpa

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