Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Berliner AVM gewinnt

Der Berliner Kommunikationsspezialist AVM hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Marktanteil vergrößern können, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung. AVM stellt unter dem Namen Fritz-Card Produkte unter anderem für den Internetzugang über ISDN und DSL her. In Deutschland liege der Marktanteil mittlerweile bei 83 Prozent nach 74 im Vorjahr. Europaweit sei er 2002 von 49 auf 54 Prozent gestiegen. Der Umsatz lag fast unverändert bei 170 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 480 auf 500. Tsp

AOL verkauft Buchsparte

AOL Time Warner will sich von seiner Buchverlagssparte trennen, um seine Schulden von 26 Milliarden Dollar zu verringern. Dies berichtet die „New York Times“ in ihrer Onlineausgabe. Bertelsmann habe als einzige große Medienfirma Interesse an weiteren Investments im Buchverlagsbereich gezeigt, erklärte die Zeitung. Bertelsmann kontrolliert Random House, den größten amerikanischen Buchverlag. Zur AOL-Buchsparte gehören die Verlage Little, Brown & Company und Warner Books. Der Umsatz liegt bei rund 320 Millionen Dollar (299 Millionen Euro). dpa

AT&T macht Quartalsgewinn

Die US-Telefongesellschaft AT&T Corporation hat im vierten Quartal 2002 einen Gewinn verbucht. Er betrug 516 Millionen Dollar nach einem Verlust von 1,4 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Zu verdanken ist das dem Verkauf der Kabelfernsehsparte. Für das Gesamtjahr 2002 fiel allerdings ein Verlust von 13,1 Milliarden Dollar an, teilte AT&T mit. AT&T setzte im Schlussquartal mit 9,3 Milliarden Dollar 8,6 Prozent weniger um als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Umsatz im Ferngesprächsgeschäft mit den Verbrauchern fiel im vierten Quartal massiv um 20 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. dpa

Novartis mit Rekordergebnis

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im vergangenen Jahr trotz leicht verlangsamten Wachstums mit 7,3 Milliarden Franken wieder ein Rekordergebnis erzielt. Gleichzeitig hat das Unternehmen den Druck auf den Konkurrenten Hoffmann-La Roche erhöht und seine Beteiligung an dem Basler Nachbarn von 21,3 auf 32,7 Prozent erhöht. Allerdings sei eine Fusion nicht in Sicht, sagte Novartis-Chef Daniel Vasella. „Wir sind nicht unter Druck. Wir sind Investoren, die langfristig denken.“ dpa

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