Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

HypoVereinsbank vor Fusion

  Die Hypo-Vereinsbank und die Commerzbank stehen nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ vor einer Einigung über die Fusion zum größten Kreditinstitut Deutschlands. Die Banken seien sich über die wesentlichen Details eines Zusammenschlusses einig. Ein Sprecher der Hypo-Vereinsbank lehnte jede Stellungnahme ab. Auch ein Commerzbank-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.    Dem „Spiegel“ zufolge will die HypoVereinsbank die Commerzbank im Zuge eines Aktientausches übernehmen. Das neue Institut solle sich dann auf das Firmen- und Privatkundengeschäft in Deutschland, Österreich und Osteuropa konzentrieren. Das Auslandsgeschäft solle Gerhard Randa übernehmen, ehemals Chef der von der HVB übernommenen Bank Austria. dpa

Entscheidung bei Mobilcom

Die Aktionäre des schleswig-holsteinischen Mobilfunkanbieters Mobilcom sollen am Montag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Hamburg den Rettungsplan für das finanziell angeschlagene Unternehmen absegnen. Kern der von Unterhändler Dieter Vogel mit Hauptaktionär France Télécom, Banken, Lieferanten und dem Staat im November vergangenen Jahres ausgehandelten Vereinbarung ist die Übernahme von Milliarden-Schulden durch die französische Telefongesellschaft, wodurch Mobilcom vor der Insolvenz bewahrt wurde. Für heftige Wirbel sorgte im Vorfeld der Hauptversammlung Mobilcom-Gründer und Großaktionär Gerhard Schmid, der seine Teilnahme an dem Aktionärstreffen ankündigte. Er griff insbesondere seinen Nachfolger als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, Thorsten Grenz, scharf an und warf ihm Unfähigkeit vor.ddp

Schrempp baut Vorstand um

Daimler-Chrysler-Vorstandschef Jürgen Schrempp will den Vorstand des größten deutschen Unternehmens wie erwartet rasch umbauen und verjüngen. Der Aufsichtsrat soll die Entscheidungen laut „Spiegel“ bereits am kommenden Freitag auf einer vorgezogenen Sitzung fällen. Demnach sollen die Verträge von Klaus Mangold (59), der für Finanzdienstleistungen verantwortlich ist, und von Manfred Bischoff (60), zuständig für Industriebeteiligungen, nicht verlängert werden. Mangolds Nachfolger solle der bisherige Finanzexperte des Dienstleistungsbereichs Bodo Uebber (43) werden. Bischoffs Position solle nicht mehr besetzt und möglicherweise von Schrempp selbst übernommen werden. Daimler-Chrysler wollte zu dem Bericht jedoch keine Stellung nehmen. dpa

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