Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Interesse an DeTeMedien

Eine Gruppe von deutschen Telefonbuch Verlagen ist an einer Übernahme der zum Verkauf stehenden Telefonverzeichnis-Tochter der Deutschen Telekom, DeTeMedien, interessiert. Aus verhandlungsnahen Kreisen verlautete, die Verlage, die mit der Telekom seit Jahren kooperieren, prüften, die Sparte gemeinsam mit einer Kapitalanlagegesellschaft zu kaufen. Der Preis könne bis zu eine Milliarde Euro betragen. rtr

Dyckerhoff schreibt rot

Der Baustoffhersteller Dyckerhoff musste 2002 einen Verlust vor Steuern in Höhe von 135 bis 145 Millionen Euro hinnehmen. Dieser sei im Wesentlichen durch Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von rund 70 Millionen Euro sowie wegen einer zu erwartenden Kartellbuße von 107 Millionen Euro angefallen, teilte Dyckerhoff am Montag mit. Der Konzernumsatz sank um sieben Prozent auf 1,54 Milliarden Euro. Für 2003 ist Dyckerhoff wenig optimistisch. Allerdings werde infolge der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen wieder ein positives Jahresergebnis erwartet. rtr

Mannheimer-Gewinn halbiert

Der Gewinn der Mannheimer Holding AG hat sich im Geschäftsjahr 2002 nach vorläufigen Berechnungen auf 15 Millionen Euro halbiert. Nun befürchtet der Konzern, dass er sein Eigenkapital aus eigenen Mitteln nicht mehr aufstocken kann. Die Versicherung schließt deshalb eine Kapitalerhöhung nicht aus, sollte der Deutsche Aktienindex auf dem derzeitigen Niveau verharren. dpa

Tchibo erweitert Coffee-Shops

Tchibo will langfristig alle 850 eigenen Filialen mit einem Gastro-Bereich ausstatten und damit die Marktführerschaft im Coffee-Shop-Segment stärken. Schon heute sei Tchibo mit 250 eigenen und 1000 Coffee-Shops bei Bäckereien der führende Anbieter in diesem Bereich, teilte das Unternehmen mit. Tchibo habe bereits 1955 die erste Filiale mit Kaffeeausschank eröffnet und das Gastro-Konzept gerade in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. dpa

Entschädigung für Schering

Der Berliner Pharmakonzern Schering hat von einem Berufungsgericht in den USA wegen einer Patentverletzung weitere 55 Millionen Dollar Schadensersatz zugesprochen bekommen. Damit muss das US-Unternehmen Biogen insgesamt 75 Millionen Dollar (knapp 70 Millionen Euro) Schadensersatz zahlen, teilte Schering mit. dpa

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