Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Mehr Gäste für die Lufthansa

Die Zahl der Fluggäste bei der Lufthansa ist im Januar im Jahresvergleich deutlich gestiegen. Die Fluglinie verzeichnete 3,4 Millionen Passagiere, 13,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Unternehmen mit. Die Lufthansa habe damit knapp das Niveau vom Januar 2001 erreicht. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hatte die Fluglinie deutliche Einbußen erlitten. Im Frachtgeschäft verlor die Lufthansa dagegen: Lufthansa Cargo transportierte im Januar mit 114000 Tonnen 5,3 Prozent weniger Fracht als ein Jahr zuvor. Als Grund nannte das Unternehmen die anhaltende Konjunkturschwäche. dpa

TelekomChef räumt auf

Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke will die Dachgesellschaft des Konzerns radikal verschlanken. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen ist vorgesehen, die Zentrale von derzeit 4000 Beschäftigten auf rund 1000 zu verringern. Der größte Teil der betroffenen Mitarbeiter soll in der Festnetztochter T-Com einen Arbeitsplatz finden. Die Pläne wollte die Telekom offiziell nicht kommentieren. Die Einschnitte sollen aber stärker ausfallen, als noch vom Interims-Chef Helmut Sihler vorgesehen. Die Konzernspitze wird künftig als reine Management- Holding fungieren. Die operative Verantwortung liegt dann bei den vier Divisionen. dpa

Akzo Nobel baut Stellen ab

Das niederländische Pharma- und Chemieunternehmen Akzo Nobel plant den Abbau von weiteren 2000 Stellen. Sie sollen zusätzlich das 2001 angekündigte Programm zur Streichung von 3500 Arbeitsplätzen ergänzen, um Kosten zu sparen. Ende 2002 beschäftigte das Unternehmen 67900 Mitarbeiter weltweit. Im vergangenen Jahr ist der Gewinn um vier Prozent auf 892 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern mit. Der Umsatz ging um ein Prozent auf 14 Milliarden Euro zurück. dpa

HDW entlässt 750 Mitarbeiter

Die größte deutsche Werft HDW reagiert mit einem drastischem Personalabbau auf die asiatische Billigkonkurrenz. Die Zahl der Mitarbeiter solle bis Mai 2004 um 750 auf 2650 sinken, sagte Werftchef Helmut Burmester am Dienstag. Er begründete den Personalabbau um 22 Prozent mit dramatisch verschlechterten Wettbewerbsbedingungen im Handelsschiffbau, aber auch in Teilen des Marineschiffbaus. Die Kieler HDW hat derzeit rund 3400 Mitarbeiter, ist im Marine- Schiffbau gut ausgelastet und wird auch nach dem Stellenabbau noch größte deutsche Werft bleiben. dpa

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