Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Finanztochter füllt VWKasse

Die VW-Tochter Financial Services AG füllt mit einem Rekordergebnis die Konzernkasse auf. Der größte Automobil-Finanzdienstleister Europas überweist für das Geschäftsjahr 2002 mit 414 Millionen Euro fast doppelt so viel Geld nach Wolfsburg wie im Vorjahr. Möglich machte dies ein um knapp 25 Prozent auf 501 Millionen Euro gestiegenes Ergebnis vor Steuern. Die Bilanzsumme wuchs um 9,4 Prozent auf 29,4 Milliarden Euro, sagte Vorstandschef Massfeller. dpa

Unilever investiert in Eis

Der niederländisch-britische Lebensmittel- und Waschmittelkonzern Unilever will in den kommenden drei Jahren 150 Millionen Euro zusätzlich in den Absatz von Speiseeis investieren. Diese Summe sei als Ergänzung zu den 750 Millionen Euro eingeplant, die der Konzern ohnehin für diesen Zweck ausgeben will. Der Markt für Speiseeis verfüge über ein enormes Wachstumspotenzial. Mit einem Wert von fünf Milliarden Euro sorge dieses Geschäft bei Unilever für zehn Prozent des Gesamtumsatzes. dpa

Vivendi mit Milliardenverlust

Der französisch-amerikanische Mischkonzern Vivendi Universal (VU) 2002 erneut einen Verlust von 20 Milliarden Euro verzeichnet. Neben dem bereits eingeplanten Fehlbetrag von 14,4 Milliarden Euro habe das Unternehmen Wertberichtigungen von gut fünf Milliarden Euro vornehmen müssen, teilte Vivendi am Donnerstagabend mit. Vor allem beim Bezahl-TV-Sender Canal plus und bei dem US-Ableger USA Networks müssten die bisherigen Zahlen nach unten korrigiert werden. AFP

LVMH trotzt Konsumflaute

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH trotzt der Wirtschaftsflaute und hat mit seinen Edelmarken von Louis Vuitton bis Hennessy ein glänzendes Jahr 2002 hingelegt. Das Betriebsergebnis stieg um 29 Prozent auf 2,01 Milliarden Euro. Der Nettogewinn explodierte geradezu auf 556 Millionen Euro, wobei das Ergebnis des Vorjahres (zehn Millionen Euro) allerdings von Einmaleffekten belastet war. Moet Hennessy Louis Vuitton will das Betriebsergebnis 2003 noch einmal merklich steigern. dpa

Agnelli will nicht verkaufen

Der neue Fiat-Präsident Umberto Agnelli geht nicht davon aus, die Autosparte des angeschlagenen Konzerns in naher Zukunft an den US-Partner General Motors (GM) zu verkaufen. „Die Put-Option steht zwar in unseren Verträgen, aber ich hoffe, dass wir sie nie ausführen müssen“, sagte Agnelli am Donnerstag . GM hält 20 Prozent an Fiat Auto und müsste auf Wunsch der Turiner ab 2004 die restlichen 80 Prozent übernehmen.dpa

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