Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Börsenflaute belastet Gerling

Der Versicherungskonzern Gerling wird wegen höherer Abschreibungen – vor allem auf Kapitalanlagen – für 2002 voraussichtlich einen Fehlbetrag von 300 Millionen Euro ausweisen. „Diese Entwicklung wird jedoch keine zusätzlichen Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten haben“, sagte ein GerlingSprecher. Das eigentliche Versicherungsgeschäft laufe außerdem gut. dpa

Stellenabbau bei AMB

Der tief in die Verlustzone geratene Versicherer AMB Generali will durch ein Sanierungsprogramm wieder profitabel werden. Der Konzern werde bis zum Jahr 2005 insgesamt 1250 Arbeitsplätze im Innendienst streichen, teilte der zur italienischen Generali-Gruppe gehörende Versicherer mit. Darüber hinaus solle das seit Jahren „chronisch“ defizitäre Industriegeschäft aufgegeben werden, kündigte der Konzern an. rtr

BMP vermindert Verlust

Die BMP AG hat das Geschäftsjahr 2002 mit einem Konzernverlust von 11,9 Millionen Euro abgeschlossen und so den Verlust aus 2001 um mehr als 80 Prozent reduziert. Der Hauptteil des Verlust entfiel auf Wertberichtigungen auf Beteiligungen in Höhe von 6,3 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich 2002 um 22 Prozent auf 7,9 Millionen Euro. Die Hauptversammlung am 16. April soll eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis fünf zu eins beschließen. Tsp

Tui präzisiert Umbuchgarantie

Die Tui hat am Dienstag die Aussage von Tui-Chef Michael Frenzel im Tagesspiegel (Montagsausgabe) präzisiert, man könne alle bis Ende März gebuchten Reisen kostenlos umbuchen. Die Umtauschgarantie gelte nur, wenn die Umbuchung mindestens acht Wochen vor Antritt der gebuchten Reise stattfinde, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Das kostenlose Umbuchen gelte für die Sommersaison 2003. Die Gebühren für einen Reiserückrtitt, also eine Stornierung, blieben unverändert, sagte ein Sprecher. fw

American Airlines sorgt vor

American Airlines, die weltgrößte Fluggesellschaft, sucht vorsorglich Kreditzusagen von bis zu zwei Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro), falls sie Insolvenzschutz suchen sollte. Dies hat die „New York Times“ unter Berufung auf einen Bankier berichtet. United Airlines, die zweitgrößte Airline der Welt, sowie die siebtgrößte amerikanische Fluggesellschaft US Airways haben bereits Insolvenz beantragt. dpa

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