Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Ryanair übernimmt Strecken

Die irische Billigfluglinie Ryanair will nach der Übernahme von Buzz 13 der 24 Strecken des ehemaligen niederländischen Konkurrenten weiterführen. 430 der ehemals 600 Buzz Mitarbeiter sollen entlassen werden, teilte Ryanair mit. Von den übrigen 170 Buzz-Mitarbeitern, einschließlich Piloten, hätten 90 Prozent die neuen Verträge mit Ryanair unterzeichnet, teilte Ryanair mit. Deutsche Ziele sind von den Veränderungen durch die Übernahme nicht betroffen. Von Mai an sollen Buzz-Passagiere, deren Flüge im April gestrichen wurden, zur Hälfte der Ryanair-Preise fliegen können. dpa

Microsoft ist optimistisch

Entgegen dem Branchentrend will der US- Software-Konzern Microsoft im laufenden Geschäftsjahr 2003 rund 5500 neue Mitarbeiter einstellen, darunter etwa 60 in Deutschland. Neue Stellen würden vor allem für Vertrieb, Forschung und Entwicklung geschaffen, sagte Finanzvorstand John Connors. Für das laufende Geschäftsjahr prognostizierte er erneut einen Gewinn von mehr als 14 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von rund 31 Milliarden Dollar. Der Finanzchef rechnet aber damit, dass die Konsolidierung in der IT-Branche anhalten wird. AP

Kunert schreibt rote Zahlen

Der Strumpfhersteller Kunert steckt trotz deutlicher Einsparungen noch immer in den roten Zahlen. 2002 sei statt des angestrebten Gewinns ein Verlust von 2,6 Millionen Euro erzielt worden, berichtete Kunert. „Wir haben unser ehrgeiziges Ziel verfehlt“, sagte Vorstandssprecher Hubert Nopper. Auch 2003 erwartet die Firma mit den Marken Kunert, Hudson, Burlington, Mexx und bruno banani keine Besserung. Nach einem deutlichen Stellenabbau 2002 sind laut Nopper weitere Werksschließungen in den kommenden Jahren nicht ausgeschlossen. dpa

Lagardère mit hohem Verlust

Der französische Mischkonzern Lagardère ist durch außerordentliche Belastungen tief in die Verlustzone gerutscht. Der Konzern legte für das Jahr 2002 einen Fehlbetrag von 291 Millionen Euro vor. Ein Jahr zuvor waren noch 616 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet worden. Arnaud Lagardère, Sohn des am Freitag gestorbenen Gründers Jean Luc Lagardère, versicherte in Paris, er werde zusammen mit EADS-Co-Chef Philippe Camus den Konzern im Sinne seines Vaters weiterführen. Er dementierte Spekulationen über einen Ausstieg aus dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. dpa

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