Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

ScheringErgebnis stabil

Der Berliner Pharmakonzern hat nach Angaben aus Industriekreisen im ersten Quartal sein Betriebsergebnis vom Vorjahr fast erreicht. Trotz der Probleme des stark exportorientierten Unternehmens mit dem schwachen Dollar betrage das Betriebsergebnis 211 Millionen Euro, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters. Der Umsatz in Euro litt dagegen stärker unter den Währungseffekten und gab um knapp sieben Prozent auf 1,159 Milliarden Euro nach. Schering wollte die Zahlen nicht kommentieren. Das Unternehmen will sie am Mittwoch offiziell bekannt geben. rtr

Alcatel ist pessimistisch

Die Stuttgarter Alcatel SEL hat 2002 einen operativen Verlust von 17,1 Millionen Euro erwirtschaftet – nach einem Gewinn von 121,1 Millionen Euro im Vorjahr. Alcatel SEL teilte mit, der Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich habe 137,9 Millionen Euro betragen. Der Umsatz ging um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zurück. Auch für 2003 ist Alcatel pessimistisch: Angesichts der sich weiter verschärfenden Investitionszurückhaltung der Netzbetreiber rechnet der Konzern mit einem erneuten Umsatzrückgang. dpa

Volvo-Lastwagen mit Gewinn

Der schwedische Lkw- und Bushersteller Volvo hat im ersten Quartal einen Gewinn vor Steuern von 757 Millionen Kronen (82,9 Millionen Euro) erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war es noch ein Verlust von 618 Millionen Kronen. Der Umsatz stieg von 40,4 Milliarden auf 40,9 Milliarden Kronen, teilte das Unternehmen mit. Für 2003 rechnet Volvo mit einem Absatzrückgang in Westeuropa und den USA. dpa

Kühne&Nagel legt zu

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne& Nagel hat im ersten Quartal den Umsatz um 6,6 Prozent auf 2,18 Milliarden Schweizer Franken (1,45 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei auf Grund von Investitionen und negativer Währungseinflüsse jedoch von 53,7 Millionen auf 52 Millionen Franken gesunken, teilte das Unternehmen mit. Der Gewinn sank von 38,1 Millionen auf 36,4 Millionen Franken. dpa

Berlin-Chemie baut aus

Der Arzneimittelhersteller Berlin-Chemie hat am Montag am Standort Berlin-Adlershof eine neue Produktionsstätte in Betrieb genommen. Der 4300 Quadratmeter große Neubau beherbergt Verpackungsanlagen. Die Anlage ist Teil einer neuen Arzneimittelfabrik, die nach Fertigstellung rund 20000 Quadratmeter groß sein soll. Das Investitionsvolumen der bisher stehenden Fabrik liegt bei 8,8 Millionen Euro. dpa

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