Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Beate Uhse trotzt der Krise

Der Flensburger Erotikkonzern Beate Uhse hat im ersten Quartal 2003 sein Ergebnis vor Steuern (Ebt) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,2 Prozent auf 5,6 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz kletterte um 8,2 Prozent auf 71,4 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern bei den Erträgen eine Steigerung um neun Prozent auf 18,8 Millionen Euro, der Umsatz soll um sechs Prozent auf 260 Millionen Euro wachsen.AP

WellaAktionäre fordern mehr

Die Kleinaktionäre des Wella-Konzerns haben deutliche Nachbesserungen beim Übernahmeangebot von Procter&Gamble gefordert. Der große Unterschied zwischen Stammaktien von 92,25 Euro und Vorzugsaktien von 65 Euro sei nicht zu akzeptieren, erklärten mehrere Aktionäre auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt. Der Vorstand wollte sich zu dem Angebot nicht äußern. Die Entscheidung müsse jeder Aktionär selbst fällen. dpa

Mologen rutscht weiter ab

Das Berliner Biotech-Unternehmen Mologen steckt weiterhin tief in den roten Zahlen. Bei einem Umsatz von 95000 Euro fiel im ersten Quartal des Jahres ein operativer Verlust von 651000 Euro an. Im Vergleich zum erstem Quartal 2002 konnten die Verluste allerdings fast halbiert werden. Damals lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) noch mit mehr als 1,2 Millionen im Minus. Der Umsatz ging um 25000 Euro zurück. Mologen hat derzeit noch 49 Beschäftigte. dpa

Spar schließt weitere Märkte

Die Spar Handels-AG will im Rahmen ihrer Sanierung 100 unrentable Märkte schließen. Weitere 170 sollen privatisiert oder verkauft werden, teilte das Unternehmen mit. Spar hat seit Anfang 2002 bereits 44 Märkte an Konkurrenten verkauft und 71 geschlossen. Zugleich einigte sich die angeschlagene Gruppe mit den Banken auf einen Finanzierungsplan für die Sanierung. AP

Viva Media spürt Flaute

Die Kölner Viva Media AG hat im ersten Quartal bei anhaltender Werbeflaute operativ rote Zahlen geschrieben. Mit neuen, frecheren Formaten im Abendprogramm des Musiksenders Viva will das Unternehmen aber neue Werbekunden gewinnen und im Gesamtjahr Gewinne machen. Im ersten Quartal verbuchte Viva Media allerdings einen Umsatzeinbruch um knapp 18 Prozent auf 21 Millionen Euro und einen Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 1,5 Millionen Euro. rtr

Neue Luftfahrt-Allianz

Die Deutsche Lufthansa hat eine weit reichende Zusammenarbeit mit US Airways vereinbart und damit in den USA einen zweiten Partner neben der angeschlagenen United Airlines gefunden. Von Oktober an sollen Flüge unter gemeinsamer Flugnummer angeboten werden. Bereits Ende Mai könnte ein Beitritt von US Airways zum weltgrößten Airline-Bündnis „Star Alliance“ um die Lufthansa beschlossen werden, sagte Lufthansa-Chef Jürgen Weber.dpa

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