Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Deag gewinnt leicht

Der größte deutsche Konzertveranstalter Deutsche Entertainment AG (Deag) ist mit Gewinn in die TourSaison 2003 gestartet. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag im ersten Quartal mit 100 000 Euro im Plus, wie die Deag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum gab es noch einen Verlust von 3,96 Millionen. Der Umsatz stieg um 7,5 Prozent auf 14,7 Millionen Euro. dpa

Dell verdient deutlich mehr

Dank eines kräftig gestiegenen Umsatzes hat Dell, der größte Computerhersteller der Welt, im ersten Quartal 2003 einen satten Gewinn eingefahren. Das Nettoergebnis von 598 Millionen Dollar (rund 525 Millionen Euro) sei das beste eines ersten Quartals in der Unternehmensgeschichte, teilte Dell mit. Der Umsatz sei in dem Quartalszeitraum Februar bis April um 18 Prozent auf 9,53 Milliarden Dollar gewachsen. AFP

Kälte gut für Thyssengas

Die Duisburger RWE-Tochter Thyssengas hat im vergangenen Jahr sieben Prozent mehr Gas abgesetzt. Insgesamt waren es 72 Milliarden Kilowattstunden. Der Gewinn blieb mit 25 Millionen Euro stabil, der Umsatz sank leicht auf 1,25 Milliarden Euro, teilte die Thyssengas GmbH mit. Im ersten Quartal 2003 sei der Absatz sogar um 20 Prozent gestiegen, unter anderem wegen der kühlen Witterung. dpa

Optionen belasten Siebel

Der US-Softwarehersteller Siebel Systems hat eingeräumt, dass eine Bilanzierung der Mitarbeiter-Optionen nach den üblichen Regeln der fairen Marktbewertung im ersten Quartal einen Verlust bedeutet hätte. Der Verlust hätte sich auf 303 Millionen Dollar belaufen, hieß es in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Die Kosten für die Optionen hätten auf Basis dieser Kalkulation 307,6 Millionen Dollar ausgemacht – fast so viel wie der Umsatz des ersten Quartals von 332,8 Millionen Dollar. rtr

Ahold verkauft weniger

Der Umsatz des wegen eines Bilanzskandals in die Schlagzeilen geratenen niederländischen Einzelhändlers Ahold ist im ersten Quartal eingebrochen. Vor allem wegen negativer Währungseffekte seien die Erlöse in den ersten drei Monaten um 11,3 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro gesunken, teilte Ahold mit. Wechselkursbereinigt sei ein Plus von 4,6 Prozent angefallen. dpa

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