Wirtschaft : Kurzmeldungen

-

AUS DEN UNTERNEHMEN

Rheinmetall will ins Ausland

Rheinmetall will im laufenden Jahr das organische Wachstum um insgesamt mehr als fünf Prozent (2002: sechs Prozent) sowie die Internationalisierung vorantreiben. Der Auslandsanteil am Umsatz soll auf 65 Prozent ausgebaut werden, bekräftigte Vorstandschef Klaus Eberhardt am Dienstag auf der Hauptversammlung. Beim Ertrag solle erneut zugelegt und die Verschuldung weiter abgebaut werden. 2002 verbesserte der Konzern das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 195 Millionen auf 392 Millionen Euro. Bereinigt um Erlöse aus Verkäufen stieg der operative Gewinn um elf Prozent auf 213 Millionen Euro. In den ersten drei Monaten 2003 sank das Ebit um vier Millionen auf 22 Millionen Euro, vor Steuern stieg dagegen der Gewinn um zwei Millionen auf drei Millionen Euro. dpa

Jack White verdient weniger

Der Berliner Musikproduzent Jack White hat durch den starken Euro zu Jahresbeginn Umsatzverluste im Ausland erlitten. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) blieb im ersten Quartal 2003 aber auf dem Vorjahresniveau von einer halben Million Euro, teilte die Gesellschaft mit. Der KonzernNettogewinn ging im Berichtszeitraum um 9,1 Prozent auf 265000 Euro zurück. Der Konzernumsatz sank in den ersten drei Monaten von 6,8 Millionen auf fünf Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2003 will das Unternehmen im operativen Geschäft zulegen. dpa

Sentimental steigert Umsatz

Der Produzent von Werbefilmen und TV-Formaten hat im ersten Quartal 2003 seinen Umsatz auf 9,23 (Vorjahreszeitraum: 9,13) Millionen Euro gesteigert. Auch das Ergebnis konnte verbessert werden. So wird der Verlust in einer Ad-hoc-Mitteilung vom Dienstag mit 478000 Euro angegeben. Im Vorjahr hatte das Minus beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern noch 1,83 Millionen Euro betragen. Im zweiten Halbjahr 2003 will das Unternehmen ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Der Umsatz soll im laufenden Jahr etwa 39 Millionen Euro erreichen und damit auf Vorjahreshöhe liegen. Tsp

GfK mit Gewinnsprung

Das Konsumforschungsinstitut GfK will nach einem deutlichen Gewinnsprung im ersten Quartal auch im Gesamtjahr besser verdienen. Das Ergebnis der GfK-Gruppe nach Zinsen, Steuern und Beteiligungen wuchs im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 60 Prozent auf 9,2 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 7,6 Prozent auf 135,7 Millionen Euro. Im Gesamtjahr will die GfK ihren Umsatz um fünf Prozent auf 590 Millionen Euro steigern. dpa

BMW erhält Beihilfen

Der Münchner Autobauer darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission 29,9 Millionen Euro staatliche Beihilfen für ein Motorenwerk im österreichischen Steyr erhalten. Diese Finanzspritze verzerre nicht den Wettbewerb in Europa, entschied die EU-Behörde. Weitere 7,3 Millionen Euro geplante Subventionen lehnten die Wettbewerbshüter dagegen als rechtswidrig ab. dpa

Porsche verkauft mehr

Dank des neuen Geländewagens Cayenne kann Porsche auch im Geschäftsjahr 2002/2003 seine Rekordfahrt fortsetzen. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller hat gestern erstmals Neun-Monats-Zahlen vorgelegt: Zwischen August und April hat Porsche 44 413 Fahrzeuge verkauft, das sind 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 18,2 Prozent auf 3,89 Milliarden Euro. Gewinnzahlen nannte Porsche nicht. Das „hohe Ergebnisniveau des Vorjahres“ sei aber übertroffen worden. brb/HB

Hohe Verluste bei Swiss

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat in den ersten drei Monaten 2003 Verluste von 200 Millionen Franken (rund 136 Millionen Euro) eingeflogen. Der Ausfall durch den Irak-Krieg beträgt rund 70 Millionen Franken. Der Umsatz lag bei rund einer Milliarde Franken. Durch Einsparungen bei Personal, Werbung und beim Catering konnten die Kosten um rund 50 Millionen Franken gesenkt werden. Weitere drastische Maßnahmen zur Kostensenkung sind nach Unternehmensangaben unerlässlich. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben