Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Sony plant Allianz

Der Elektronikhersteller Sony plant eine Allianz mit einem TelekommunikationsKonzern in Europa oder Japan. Als mögliche Partner kämen unter anderem Vodafone aus Großbritannien, die Tochter der Deutschen Telekom T-Mobile oder Docomo in Japan in Frage, sagte Sony-Präsident Nobuyuki der spanischen Zeitung „El País“. „Vor Ablauf des Jahres werden wir mit Sicherheit eine harte Allianz vereinbaren“, sagte der Sony-Chef. „Mehr kann ich nicht sagen.“ dpa

Nissan kämpft in China

Der japanische Autokonzern Nissan greift in die harte Konkurrenz auf dem chinesischen Automarkt ein. Am 1. Juli dieses Jahres starte das Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Dong-Feng-Konzern, das zum Jahr 2006 jährlich 550 000 Fahrzeuge absetzen solle, teilte Nissan mit. Das Unternehmen werde neben Pkw auch Lastwagen, Busse und andere Nutzfahrzeuge herstellen. Die Nutzfahrzeuge sollen dabei mit 330 000 Einheiten den höchsten Anteil haben. dpa

Autos bei Quelle

Das Versandhaus Quelle will an diesem Dienstag seinen seit längerem angekündigten Handel mit Autos starten. Interessenten könnten ihre Bestellungen auf der Internetseite des Unternehmens aufgeben, teilte das Unternehmen am Pfingstmontag mit. Im Angebot seien Fahrzeuge der Marken Ford, VW, Nissan und Smart. Der Preis der Modelle liege um bis zu 22 Prozent unter dem Listenpreis der Hersteller. dpa

VW setzt auf den Touareg

Nach deutlichen Rückschlägen auf dem US-Automarkt vor allem seit Jahresbeginn hofft VW auf einen starken Impuls durch den Geländewagen Touareg. Bis Ende kommenden Jahres will der Wolfsburger Konzern gut 65 000 Fahrzeuge dieses Typs in Nordamerika absetzen, sagte US-Verkaufschef Frank Maguire bei einer Präsentation in Salt Lake City. Die Amerikaner sollen 60 bis 70 Prozent der Gesamtproduktion des Geländewagens abnehmen. dpa

Motorola senkt Prognose

Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mobiltelefonen, Motorola, hat wegen des unerwartet niedrigen Absatzes von Telefonen in Asien nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Sars seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das zweite Geschäftsquartal gesenkt und für das Gesamtjahr eine Abwärtsrevision angekündigt. Der Konzern erwartet jetzt im zweiten Quartal nach US-GAAP einen Netto-Gewinn von rund zwei Cent je Aktie, statt wie bisher ein bis drei Cent pro Aktie. dpa

RWE-Umwelt will sparen

Die angeschlagene Entsorgungssparte der RWE AG will mit dem Verkauf von Töchtern und einem strikten Renditekurs den Verbleib im Konzern sichern. 2005 soll nach Angaben von Vorstandschef Bernhard Kemper der Turnaround erreicht werden. Deutschlands führender Entsorger will Firmen mit einem hohen Buchwert verkaufen, die Zinsbelastung senken, die Investitionen drosseln und die Organisation verschlanken. HB

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