Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Nokia wächst langsamer

Der weltgrößte HandyHersteller Nokia hat am Dienstag seine Gewinnprognose für das laufende zweite Quartal bestätigt, aber zugleich die Erwartungen beim Umsatzwachstum gedämpft. Die Steigerung der Erlöse mit Mobiltelefonen werde „am unteren Ende oder unterhalb der angepeilten Spanne von vier bis zwölf Prozent liegen“, teilte der finnische Konzern mit. Die Prognosen sorgten dennoch für steigende Aktienkurse in der Telekom-Branche, da Anleger noch schlechtere Zahlen befürchtet hatten. dpa

Neuer US-Bilanzskandal

Der US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac hat nach einem Bilanzskandal seine Führungsspitze ausgewechselt. Der für das operative Geschäft zuständige Präsident David Glenn wurde wegen Zweifeln an seiner Zuverlässigkeit entlassen. Auch Firmenchef Leland Brendsel und Finanzchef Vaughn Clarke mussten gehen. dpa

Verluste für Ford

Die Kölner Ford-Werke werden auch in diesem Jahr aller Voraussicht nach rote Zahlen schreiben. Der Turnaround sei bei der derzeitigen Marktverfassung 2003 kaum mehr zu schaffen, erfuhr die Münchner „Automobilwoche“ aus dem Aufsichtsrat. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Ford einen Verlust eingefahren, der „in dreistelliger Millionenhöhe“ liegen soll. Tsp

BayernLB schließt Standorte

Die von Kreditausfällen gebeutelte Bayerische Landesbank will sich gesundschrumpfen. Eine Reihe von Auslandsstandorten werde geschlossen, teilte die BayernLB am Dienstag in München mit. Der Konzernumbau wird von einem massiven Stellenabbau begleitet: Wie angekündigt, sollen nochmals rund 700 Stellen gestrichen werden. dpa

Aufschub für Windhorst

Im Streit um die drohende Zwangsvollstreckung hat der Jungunternehmer Lars Windhorst eine „Verschnaufpause“ erhalten. Eine Zwangsvollstreckung sei erst in drei bis vier Wochen zu erwarten, sagte der Anwalt der Gläubiger am Dienstag. dpa

Babcock will Schadenersatz

Im Zusammenhang mit dem Kölner Müllskandal fordert der insolvente Maschinenbaukonzern Babcock Borsig von beteiligten Firmen und Politikern insgesamt elf Millionen Euro Schadenersatz. Bei der Klage vor dem Kölner Landgericht soll es um die Schmiergeldzahlungen der damaligen Babcock-Tochter Steinmüller gehen. dpa

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