Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Bahn will weiter vereinfachen

Nach kräftigen Korrekturen am Preissystem der Bahn will Konzernchef Hartmut Mehdorn seinen Kunden künftig noch weiter entgegenkommen: Im kommenden Jahr solle es nur noch einen einheitlichen Preis für eine Fahrt von A nach B geben – unabhängig von der Streckenführung, sagte Mehdorn der „Bild"Zeitung. „Im kommenden Jahr wollen wir den garantiert günstigsten Preis für jede gewünschte Verbindung und Strecke anbieten.“ Derzeit sei die Preisgestaltung in diesem Punkt noch unübersichtlich, räumte der Bahn-Chef ein. AFP

EnBW mit Ertragseinbußen

Der drittgrößte deutsche Energie-Konzern EnBW rechnet 2003 mit unerwartet hohen Ertragseinbußen. Ein Kassensturz nach dem Führungswechsel habe „erhebliche Ertragsbelastungen“ offenbart, sagte der neue Vorstandschef Utz Claassen. Als erste Konsequenz trennte sich die EnBW mit sofortiger Wirkung von Finanzvorstand Bernd Balzereit. Weiter müsse der Konzern Personalkosten in Höhe von 350 Millionen Euro einsparen, sagte ein Sprecher. Dabei schloss er betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Statt der bisher geplanten 700 Millionen will Claassen nun eine Milliarde Euro in den kommenden drei Jahren einsparen. dpa

Commerzbank verkauft Börse

Nach der Deutschen Bank hat jetzt auch die Commerzbank ihren Anteil an der Deutschen Börse AG versilbert. Die rund 4,6 Millionen Aktien seien in den vergangenen Tagen über den Markt abgegeben worden, teilte die Bank mit. Das entspricht 4,2 Prozent der Aktien an dem Börsenplatzbetreiber. Nach dem Schlusskurs vom Donnerstag hatte der Anteil einen Wert von mehr als 210 Millionen Euro. dpa

VW baut neue Werke in China

Volkswagen wird nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zwei neue Fabriken in China bauen. Die Werke sollen demnach jeweils eine Kapazität von mehr als 300000 Fahrzeugen haben. Erstmals sollen dann in China auch Nutzfahrzeuge produziert werden, hieß es unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Aufsichtsrat habe die Konzepte in seiner Sitzung am 30. Juni genehmigt. Ein VW-Sprecher wollte den Zeitungsbericht am Freitagabend nicht kommentieren. dpa

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