Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

BMW knapp im Plus

BMW hat seine Auslieferungen im ersten Halbjahr nur knapp gesteigert und bei der Marke BMW einen deutlichen Rückgang hinnehmen müssen. Insgesamt wurden von Januar bis Juni 544850 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, 0,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2002. Während der Mini mit knapp 90000 ausgelieferten Autos um 44 Prozent zulegte, gingen die Auslieferungen von Fahrzeugen der Marke BMW weltweit um 5,5 Prozent zurück. Konkurrenz droht BMW von Opel: Nach Informationen des Handelsblatts will der Konzern noch in diesem Jahr ein seriennahes Konzept für den Nachfolger des ausgelaufenen Spitzenmodells Omega präsentieren AFP/HB

MercedesAbsatz schrumpft

Daimler-Chrysler hat bei der Marke Mercedes-Benz im ersten Halbjahr 2003 einen weltweiten Absatzrückgang verzeichnet. Die Zahl der verkauften Mercedes-Fahrzeuge liege in den ersten sechs Monaten bei rund 548500 (Vorjahr: 559000) Pkw. Insgesamt verkaufte die aus Mercedes-Benz und Smart bestehende Mercedes Car Group in den ersten beiden Quartalen 609100 (621400) Fahrzeuge. Auf dem hart umkämpften US-Markt stieg der Absatz hingegen auf 105900 (102900). rtr

Bosch-Siemens streicht Stellen

Bei Deutschlands führendem Hausgeräte- Hersteller Bosch-Siemens gehen wegen des schrumpfenden Absatzes von Waschmaschinen in diesem Jahr hunderte Arbeitsplätze verloren. Seit Jahresanfang seien im Werk Berlin 290 von knapp 1600 Jobs gestrichen worden, sagte am Montag eine Konzernsprecherin. Weitere 80 Stellen stünden dort zur Disposition. Die sinkenden Preise machten dem Unternehmen zu schaffen. dpa

TÜV Rheinland wächst

Die Unternehmensgruppe TÜV Rheinland Berlin Brandenburg hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2002 um drei Prozent auf 664 Millionen Euro gesteigert. Davon entfielen 221 Millionen Euro auf das Geschäft im Ausland – der Umsatz im Ausland stieg damit um 11,5 Prozent,erklärte TÜV-Chef Bruno Braun in Düsseldorf. Bereits in den vergangenen fünf Jahren ist der Auslandsumsatz um fast zwei Drittel gestiege, der Inlandsumsatz dagegen nur um acht Prozent. cba

WestLB drohen neue Risiken

Die WestLB bleibt unter Druck. Auch in diesem Jahr könnte ein milliardenschwerer Wertberichtigungsbedarf das Ergebnis der fünfgrößten deutschen Bank belasten. In der jüngsten Aufsichtsratssitzung hatte Interimschef Johannes Ringel nach Handelsblatt-Informationen eine Summe von 1,5 Milliarden Euro genannt. „Dies sei aber der schlimmste anzunehmende Fall“, heißt es in Aufsichtsratskreisen. Ein Banksprecher wollte die Zahl nicht kommentieren. HB

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