Wirtschaft : Kurzmeldungen

-

AUS DEN UNTERNEHMEN

Deutsche Bank baut Stellen ab

Die Deutsche Bank erwägt, bis Ende 2005 Arbeitsplätze an externe Dienstleister abzugeben oder in Niedriglohnländer zu verlagern. Ein Sprecher nannte die in einem Bericht der „Welt“ genannte Zahl von 5500 betroffenen Stellen allerdings „spekulativ“. Um Kosten zu sparen, schließt die Bank weitere Schritte aber nicht aus: „Wir prüfen zurzeit alle Prozesse“, betonte der Sprecher. AFP

Paris verkauft RenaultAktien

Der französische Staat hat am Montag ein milliardenschweres Renault-Aktienpaket abgestoßen und hält damit noch etwa 15 Prozent an dem Autobauer. 8,5 Prozent des Unternehmens wurden über die Börse verkauft. Der Verkauf bringt der französischen Regierung Einnahmen von 1,177 bis 1,189 Milliarden Euro. Frankreich wolle sich „kurz- oder mittelfristig“ aber nicht von weiteren Renault-Anteilen trennen, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. AFP

Napster kommt wieder

Die an Piraterie-Vorwürfen gescheiterte Online-Musiktauschbörse Napster soll noch vor Ende des Jahres als legale Webseite einen neu starten. Spätestens zu Weihnachten würden unter dem Namen Napster 2.0 rund eine halbe Million Musikstücke mit Erlaubnis der Rechteinhaber zum Download angeboten, teilte der Napster-Besitzer Roxio in New York mit. Die Kunden könnten künftig wieder einzelne Musikstücke gegen Bezahlung herunterladen, aber auch als Abonnenten größere Mengen erwerben. AFP

Grünes Licht für Fachverlage

Die EU-Kommission will den Verkauf der Berliner Fachverlagsgruppe Bertelsmann- Springer an die Investmentgesellschaften Cinven und Candover billigen. Die Entscheidung über die Übernahme werde voraussichtlich am heutigen Dienstag bekannt gegeben, hieß es in EU-Kreisen. Cinven und Candover hatten im Mai den Kauf von Bertelsmann-Springer mit insgesamt 70 Verlagen für 1,05 Milliarden Euro angekündigt. dpa

Kühne & Nagel verdient mehr

Der Schweizer Logistik-Konzern Kühne & Nagel hat im ersten Halbjahr 2003 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Reingewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 11,8 Prozent auf 82,2 Millionen Franken (rund 56 Millionen Euro). Der Umsatz wuchs um 6,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken. Dagegen sank das operative Ergebnis um 3,3 Prozent auf 144,8 Millionen Franken, was der Konzern im Wesentlichen auf negative Währungseinflüsse zurückführt. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben